Lokalsport: Hoffrogge zeigt "beweglichen Parcours"

Lokalsport : Hoffrogge zeigt "beweglichen Parcours"

Zwölf Helfer, sechs Hindernisstangen, ein Pferd und ein Springreiter - fertig ist das Showprogramm. Doch was sich vielleicht ein wenig simpel liest, bedarf etlicher Übungsstunden, eines eingespielten Teams, exakter Abstände und eines großen Vertrauens des Pferdes in seinen Reiter. Jens Hoffrogge, Mitglied des Ausrichters RV Lippe-Bruch, ist diesmal federführend beim Showprogramm des Turniers Gahlen 2018. Sein Team präsentiert nach dem Großen Preis am Samstagabend den "beweglichen Parcours". "Das ist eine Nummer, die es auf jeden Fall in den letzten Jahrzehnten nicht gegeben hat", sagt der 32-jährige Hoffrogge.

Sechs Hindernisse tragen die in Schwarz gekleideten Helfer durch die Halle. Sie laufen zu vorgegebenen Punkten, die wieder einen neuen Parcours bilden. Allein damit sorgte das Hoffrogge-Team bei seinen Auftritten für Erstaunen. Doch für die Hoptop-Show der Equitana im März setzten die Akteure mit der, so Hoffrogge, "Dunkelnummer" einen drauf. LED-Bänder am Pferd und an den Hindernisstangen sind dann die einzigen Lichtquellen. "Das sieht aus wie freischwebende Hindernisse", sagt Hoffrogge. "Es ist ein sehr eindrucksvolles Bild."

Entstanden war die Idee zu diesem Programm vor etwa zweieinhalb Jahren. Für die Hengstshow bei der Equitana suchte Hoffrogge eine besondere Präsentationsform für seinen Vollblüter Asagao. "Er ist vom Kopf her klar, besitzt Intelligenz, Reaktionsvermögen und Übersicht", beschreibt Hoffrogge die Eigenschaften des Pferdes. Und mit den Sprüngen über die freischwebenden Hindernisse stellte Asagao dies unter Beweis.

(R.P.)
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