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Heißes Trabrenn-Wochenende in Dinslaken

Traben : Trabrenn-Sportler trotzen der Affenhitze in Dinslaken

Michael Nimczyk sichert sich am Bärenkamp den Großen Preis. Die Viererwette zahlte mit den Platzierten Croatie d’Amour, Alaska Joe und Sjs Junior C eine Quote von 8333:10.

Heiß war es auf der Dinslakener Trabrennbahn. Doch die Teilnehmer nahmen es gelassen. Selbst Icebear blieb cool genug, um zum Erfolg zu kommen. Im Großen Preis führte aber zunächst Velten Moon River, ehe auf der Schlussrunde Bewegung in die Sache kam. Die aufrückende Femke Schermer sprang weg, doch dann warf aus vierter Position Michael Nimczyk Free Bird in die Entscheidung. Der Hengst war im Einlauf klar voraus. Die hinter ihm gestarteten Croatie d‘Amour, Alaska Joe und Sjs Junior C ergänzten die Viererwette, die 8333:10 zahlte.

Die Rennleitung nahm den auf Rang zwei eingelaufenen Halva von Haithabu nachträglich aus der Wertung, denn der im letzten Bogen nach innen schießende Hengst kam dabei Etorix derart in die Quere, dass dieser abhob.

Mit Casanova d’Amour gelang Jochen Holzschuh der Erfolg gegen die noch einmal aufkommende Dolly Pop. Foto: Traberfoto-sx

Sieg Nummer zwei gelang Nimczyk mit Icebear Newport, der in einem kleinen Feld bald vorn zu sehen war, dann aber gegen Assauer kämpfen musste. Out of the Slums gewann ein Frei-für-alle über den kurzen Weg, nachdem er Up Up and Away das Kommando entrissen hatte. Cees Kamminga musste mit French Connection lediglich vier Gegner bezwingen, was auch gelang. Die erste Niederlage musste Solvato quittieren. Beim fünften Start fand er mit Gaja und Jochen Holzschuh einen Bezwinger, der von der Spitze nicht zu verdrängen war.

Auch im Lauf zum Drensteinfurt-Cup enttäuschte der Favorit nicht. Nicole Hildebrandt setzte sich mit Warhorse Hazelaar auf den letzten 1000 Metern durch. Im Trabreiten trat Garry als heißer Favorit an. Mit Ronja Walter war er bald vorn zu sehen und gewann.

(RP)