Eishockey: Heimspiele: Kassel und Herford bei den Kobras

Eishockey : Heimspiele: Kassel und Herford bei den Kobras

In der Oberliga-Relegation müssen die Dinslakener heute und Sonntag punkten, um vom Tabellenende weg zu kommen.

Gleich zwei Heimspiele hintereinander beschert der Spielplan der Oberliga-Relegation den Dinslakener Kobras. Heute Abend erwartet die Mannschaft in der Halle am Volkspark um 20 Uhr den Regionalliga-Konkurrenten EJ Kassel 1B, am Sonntag kommt Oberligist Herforder EV.

Zusammen mit den Kassel Huskies zieren die Dinslakener im Moment das Tabellenende, doch hatte die Mannschaft von Trainer Dimitry Tsvetkov mit den beiden Spielen und den Niederlagen gegen Königsborn und Herne auch ein sehr schweres Auftaktprogramm zu bewältigen.

Nun wollen die Rot-Schwarzen das Feld von hinten aufrollen und an diesem Wochenende zumindest den ersten Dreier einfahren. Dass dies gegen Kassel kein unmögliches Unterfangen sein muss, beweist der zuletzt erzielte 4:2-Heimsieg gegen die Huskies in der Hauptrunde. Allerdings wurde dieser Erfolg erst kurz vor Schluss sichergestellt und die Hessen erwiesen sich trotz optischer Überlegenheit der Kobras als harte Nuss. Mit einem Sieg könnte die Tsvetkov-Truppe nicht nur die unteren Tabellenregionen verlassen, sondern sich außerdem das nötige Selbstvertrauen für die zwei Tage später stattfindende Begegnung gegen Herford holen. Das Spiel wird vom Schiedsrichtergespann Kyei-Nimako, Scholz und Stockenschneide geleitet.

Am Sonntag stellt sich dann erstmalig die Mannschaft des Herforder EV vor. Bekannteste Personalien sind zum einen Trainer Bruce Keller, den die langjährigen Dinslakener Fans noch als Stürmer des damaligen Dauerrivalen des DEC, dem EC Hannover, kennen dürften. Der inzwischen 52-Jährige hat auch zwei seiner Söhne in den aktuellen Kader der Dragons integriert. Zum anderen wird man sich in Dinslaken noch an Torhüter Christoph Oster erinnern, der mit der Zweitvertretung der DEG in der Regionalligasaison 2009/2010 seinen Teil zu den immer spannenden Begegnungen zwischen beiden Teams beigetragen hatte. Die Positionen der beiden Kontingentspieler haben die Westfalen mit zwei stürmenden Kanadiern besetzt. Brendan Sanders und Darcy Vaillancourt führen auch die interne Scorerliste des Oberligisten an.

Letzten Sonntag konnte die Mannschaft alle drei Punkte beim deutlichen 8:3-Sieg aus Neuss entführen. Dass die Dragons aber zu knacken sind, hatte zuvor die Grefrather EG unter Beweis gestellt, als sie in der "Drachenhöhle" mit 6:5 die Oberhand behielt. Allerdings benötigt man dazu auf Dinslakener Seite nicht nur einen sehr guten Tag, sondern auch die lautstarke Unterstützung zahlreicher Fans. Um 19 Uhr wird Hauptschiedsrichter Melia, assistiert von seinen beiden Linesmen Braun und Dimmers, das Eröffnungsbully freigeben.

(RP/rl)
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