Hartes Wochenende für Handball-Regionalligist MTV Rheinwacht Dinslaken

Handball : Harald Jakobs hat noch viel Arbeit beim MTV Rheinwacht

Der Regionalligist absolviert ein intensives Trainingswochenende mit drei Testspielen. Er verliert gegen Adler Königshof und besiegt die HSG Wesel sowie die eigene zweite Mannschaft.

Die Spieler des Handball-Regionalligisten MTV Rheinwacht Dinslaken haben ein höchst anstrengendes Wochenende mit zahlreichen Trainingseinheiten und insgesamt drei Testspielen hinter sich. „Ich bin völlig platt“, sagte dann auch Rechtsaußen Steffen Hahn, als die abschließende Partie am Sonntagmorgen gegen die in der Landesliga spielende eigene zweite Mannschaft beendet war.

Zuvor hatte sich das Team von Trainer Harald Jakobs dreimal recht schwer getan. So setzte es gegen den Oberligisten Adler Königshof am Freitagabend zunächst eine 30:31 (16:12)-Niederlage. Tags darauf wurde zur Saisoneröffnung beim Verbandsligisten HSG Wesel mit 32:27 (15:14) gewonnen, ehe die eigene zweite Mannschaft am Sonntagmorgen beim 37:27 (19:11) ein letzter Prüfstein für den amtierenden Regionalliga-Meister war.

„Es bleibt noch viel zu tun“, sagte Harald Jakobs. Er war nach den intensiven drei Tagen alles andere als zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge. Besonders das Abwehrverhalten kritisierte der Übungsleiter. Allerdings fehlte diesmal neben Dennis Backhaus (Kreuzbandriss) mit Trainersohn Robert Jakobs (Muskelfaserriss) auch ein ganz wichtiger Mann aus dem Mittelblock. So wurde gerade in der Deckung viel experimentiert, was natürlich zwangsläufig auf Kosten der Sicherheit ging.

Aber auch im Angriff häuften sich die Patzer. „Wir haben gegen Königshof mindestens fünf oder sechs Tore kassiert, weil es technische Fehler und Fehlabgaben gab“, nannte Kreisläufer Christoph Enders einen wichtigen Grund für die Niederlage gegen die weiter vom früheren Dinslakener Spielertrainer Marius Timofte betreuten Krefelder.

Neben Robert Jakobs fehlten an diesem Wochenende auch Nils Kruse und Neuzugang Marc Pagalies. Mittelmann Kruse hat nun doch keinen Leistenbruch, soll sich noch gut eine Woche schonen und wird dann wieder ins Training einsteigen. Linksaußen Pagalies stand wegen privater Verpflichtungen nicht zur Verfügung. Seine Qualität hatte er jedoch schon zuvor nachgewiesen. Das steht beim ebenfalls vom Regionalliga-Absteiger VfB Homberg gekommenen Linkshänder Mirko Krogmann noch aus. Der Halbrechte wird noch einiges tun müssen, um seinen Platz in der Mannschaft zu finden.

Weiter geht’s am Mittwoch, 20.15 Uhr, mit einem Test beim Ligarivalen TuSEM Essen II. Dann spielt der MTV beim Oberligisten Wölfe Nordrhein (Samstag) und empfängt Verbandsligist HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen (Sonntag).

MTV - Königshof (30:31): Ahls (1), Hahn (2), Krogmann (4), Tuda (3), Lösche (3), Höffner (3), d`’Auria (1), Gorris (8), Enders (5). - HSG Wesel - MTV (27:32): d’Auria (4), Reede (4), Gorris (5), Tuda (2), Krogmann (1), Hahn (4), Ahls (4), Enders (6), Höffner (2). - MTV I - MTV II (37:27): Tuda (7), Enders (6), Reede (4), d’Auria (2), Höffner (3), Gorris (4), Tomke (4), Hahn (3), Krogmann (4).

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