Handball: MTV Rheinwacht Dinslaken gewinnt Testspiel beim TV Angermund

Handball : Der MTV Rheinwacht Dinslaken kommt langsam in Schwung

Der amtierende Regionalliga-Meister siegt im Testspiel beim Oberligisten TV Angermund ohne sechs Stammkräfte mit 35:26. Die Mannschaft von Trainer Harald Jakobs hätte die Partie noch deutlicher gewinnen können.

Handball-Regionalligist MTV Rheinwacht Dinslaken kommt so langsam in Schwung. Auch wenn die Mannschaft von Trainer Harald Jakobs am Dienstagabend im Testspiel beim Oberligisten TV Angermund noch ohne sechs Stammkräfte antreten musste, reichte es am Ende zu einem deutlichen 35:26 (18:11)-Erfolg. Besonders erfreulich war aus Sicht des Übungsleiters die Tatsache, dass sich mit dem jungen Torhüter Luca Steffel, der die 60 Minuten durchspielte, und dem Halbrechten und achtmal erfolgreichen Mirko Krogmann zwei Neuzugänge stark in Szene setzten.

Auch Mittelmann Marc Tomke, der in der vergangenen Saison noch in der zweiten Mannschaft des MTV Rheinwacht in der Landesliga spielte, überzeugte. „Er hat sowohl im Angriff als auch in der Abwehr Akzente gesetzt“, so Jakobs, der die Angermunder als den bisher stärksten Gegner in der Vorbereitung bezeichnete. Einige Minuten Einsatzzeit bekam in der Begegnung auch Linksaußen Luca d’Auria, der aufgrund einer langwierigen Rückenverletzung bisher die gesamte Vorbereitung verpasst hat.

Beim starken Oberligisten aus Düsseldorf, bei dem der ehemalige Hiesfelder Martin Gensch immer noch eine führende Rolle spielt, waren auch die Ausfälle der beiden Torhüter Marco Banning (Rückenprobleme) und Nils Ahlendorf (Urlaub) sowie des beruflichen verhinderten Jonas Höffner, des nach seinem Urlaub erkrankten Fabian Gorris und der beiden verletzten Akteure Nils Kruse (Leistenbruch) und Dennis Backhaus zu verkraften. Kreisläufer und Abwehrchef Backhaus will sich übrigens nach seinem Kreuzbandriss nicht operieren lassen, sondern versucht die Verletzung konservativ behandeln zu lassen.

„Obwohl wir immer noch arg dezimiert spielen mussten, haben wir die Angermunder von Anfang an gut beherrscht“, lobte Harald Jakobs seine Mannschaft, die nur in den Anfangsminuten einige Schwächen in der Abwehr zeigte, doch nach gut 20 Minuten bereits sicher mit 13:8 vorne lag. In der zweiten Halbzeit ließen die Dinslakener nichts mehr anbrennen und erlaubten sich sogar den Luxus, klare Chancen aus dem Spiel heraus sowie mindestens fünf Tempogegenstöße auszulassen. Harald Jakobs fand so doch noch ein Haar in der Suppe. „Wir hätten bei besserer Chancenverwertung gut und gerne 40 Tore schießen können“, sagte er.

Für das kommenden Wochenende ist kein Test geplant. Die nächste Begegnung steigt am Mittwoch, 28. August, 20 Uhr, daheim gegen den Oberligisten Borussia Mönchengladbach.

MTV Rheinwacht Dinslaken: Steffel, Köller – Pagalies (1), d’Auria (1), Reede (2), Tuda (9/3), Tomke (4), Krogmann (8), Hahn (5), Ahls, Enders (5), Jakobs.

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