Handball: Aus im Pokal für MTV Rheinwacht Dinslaken

Handball: MTV Rheinwacht im HVN-Pokal : MTV Dinslaken zeigt beim Aus im Pokal eine gute Leistung

Die Generalprobe geht zwar daneben. Doch der Aufsteiger in die Handball-Regionalliga überzeugt beim 33:35 beim künftigen Ligarivalen TV Korschenbroich.

Die Generalprobe für die am kommenden Samstag mit dem Auswärtsspiel bei den Wölfen Nordrhein in Rheinhausen beginnende Saison ging für den Handball-Regionalligisten MTV Rheinwacht Dinslaken am Samstag beim TV Korschenbroich zwar daneben. Der Aufsteiger ist für sein erste Spielzeit in der höheren Liga trotz der 33:35 (17:16)-Niederlage in der ersten Runde des HVN-Pokals erstaunlich aber gut gerüstet.

Das sah auch MTV-Trainer Harald Jakobs nach der eigentlich unnötigen Niederlage so: „Wir haben uns hier sehr stark präsentiert, waren in einigen Situationen besonders in der entscheidenden Endphase vielleicht nicht abgeklärt genug, um unseren Vorsprung über die Zeit zu bringen.“

Tatsächlich führten die Dinslakener nach einer etwas nervösen Anfangsphase und einer dann völlig ausgeglichenen ersten Halbzeit in der mit etwa 300 Zuschauern nur mäßig gefüllten Halle in Korschenbroich nach der Pause zweimal mit drei Toren Unterschied - 21:18 und 22:19 - und hielten die Partie auch bis etwa zehn Minuten vor Schluss völlig offen. „Doch dann sind uns gleich vier technische Fehler hintereinander unterlaufen“, sagte der Dinslakener Trainer, „und die haben im Endeffekt den Ausschlag gegeben.“

So setzte sich der favorisierte Drittliga-Absteiger doch noch nicht unverdient durch. Anerkennende Worte fand auch Korschenbroichs neuer Trainer Dirk Wolf, der zuletzt zwei Jahre in Krefeld bei der DJK Adler Königshof tätig war und sieben Neuzugänge in die Mannschaft integrieren muss. „Mit der Leistung kann man gut leben“, sagte der Gegenüber von Harald Jakobs.

Der MTV agierte zunächst mit Nils Kruse auf der Mittelposition, später übernahmen sowohl Philipp Tuda als auch der besonders in der Schlussphase mächtig auftrumpfende Ex-Weseler Fabian Gorris dort die Verantwortung. Neben Gorris glänzte zunächst Maximilian Reede mit starken Abschlüssen aus dem Rückraum, während der vor knapp zwei Jahren noch in Korschenbroich tätige Dennis Backhaus gegen seinen früheren Verein am Kreis überzeugte. Auch Steffen Hahn auf der rechten sowie Luca d’Auria auf der linken Außenpostion spielten gut. Daneben setzte Jakobs bis auf Niklas de Lede alle Akteure ein und durfte auch mit deren Leistungen zufrieden sein.

Gute Stimmung verbreiteten übrigens auch die Anhänger des MTV, die ihre Mannschaft über die gesamten 60 Minuten lautstark unterstützten.

MTV Rheinwacht: Banning, Spierau; Kruse, Backhaus (5), Enders (2), Tuda (5/5), d’Auria (5), Hahn (5), Reede (6), Gorris (4), de Lede, Höffner (1), Jakobs.

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