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Trabrennen: Hafer übernahm die Führung

Trabrennen : Hafer übernahm die Führung

Die zweite Wertung im Dintrab-Cup der Rheinischen Post ging mit Turbo Boeshove an den Vorjahressieger. Favorit Nadi Tryst mit Nicole Hildebrandt durch eine Reifenschaden chancenlos.

Beim Februar-Finale auf der Trabrennbahn am Bärenkamp standen die Amateure im Blickpunkt des Interesses. Denn es wurde die zweite Wertung zum Dintrab-Cup der Rheinischen Post ausgetragen. Nach 2100 Metern setzte sich der sechsjährige Wallach Turbo Boshoeve durch und sicherte seinem Fahrer Jörg Hafer damit 14 Punkte und die Führung in der Gesamtwertung.

Crazy Ann eroberte mit Sabrina Marks sofort die Spitze und führte bis letztmals Gegenüber. Dann verließen die Stute die Kräfte schlagartig. Für die dahinter liegenden Pferde wurde es nun eng, vier Kandidaten sprangen im Gewühl an. Turbo Boshoeve, der lange am Ende des Feldes auf seine Chance wartete, konnte außen problemlos nach vorne kommen und hatte im letzten Bogen bereits alles unter Kontrolle. Mit einer Weile Vorsprung (mehr als zehn Längen) verwies er My Bajazzo Boy mit Britta Kornau auf den Ehrenplatz. Bis zum Dritten Blue Chip mit Dirk Klösters klaffte ebenfalls eine riesige Lücke. Die vierte Prämie sicherte sich Nadi Tryst mit Nicole Hildebrandt. Der Favorit war durch einen Reifenschaden, der kurz nach dem Start auftrat, gehandicapt.

Turmhoch überlegen

Im Rennen für die beste Klasse des Abends (Inländer bis 30 000 Euro Gewinnsumme) setzte sich der fünfjährige Hengst Sir Bajazzo mit Thomas Kornau im Sulky durch. Bei seinem ersten Start in diesem Jahr triumphierte er turmhoch überlegen. Klaus Joseph Zupan hatte mit Speedy Arnim direkt nach dem Start für ein Höllentempo gesorgt. Sir Bajazzo führte etliche Längen zurück den Rest des Feldes an. Im Schlussbogen hatte Sir Bajazzo Speedy Arnim gestellt und trabte spielend leicht vorbei. Danach kam die 35:10-Chance nicht mehr in Verlegenheit. Bereits zehn Längen zurück holte sich der Topfavorit Admiral As mit Roland Hülskath das zweite Geld vor der von Michael Nimczyk gesteuerten Orleona.

Zenito Hanover, Dintrab-Champion 2006 und 14-facher Jahressieger, konnte im dritten Versuch mit Danny Gratzki den ersten Volltreffer der Saison landen. Damit beendete der sechsjährige Wallach die Erfolgsserie von Graf Orlow, der nach acht Siegen in Serie in der Hand von Michael Nimczyk mit dem Ehrenplatz Vorlieb nehmen musste. Zenito Hanover setzte sich überlegen mit vier Längen Vorsprung durch. Der Wallach kam exzellent vom Start und steckte erstmals vor den Tribünen den Kopf in Front. Danach ließ sich Danny Gratzki das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen und steuerte Zenito Hanover zu einem ungefährdeten Erfolg. Jahresdebütant Graf Orlow lief als Zweiter ebenfalls gut genug, zumal er nicht den besten Rennverlauf auf seiner Seite hatte. Mit seinem Angriffsversuch auf der Zielgerade blitzte er allerdings klar ab. Dritter wurde Frisky Fighter mit Michael Schmid, womit die gemeinte Pferde in der Dreierwette unter sich waren.

(RP)