Glückauf Möllen stürmt zum Turniersieg

Fußball : Glückauf Möllen stürmt zum Turniersieg

Die Mannschaft gewinnt das Henrichs-Turnier von Wacker Dinslaken. Im Finale bezwingt der A-Ligist den SV Ringenberg deutlich mit 4:0. Platz drei sichert sich der TV Voerde, der den SuS 09 Dinslaken mit 4:3 besiegt.

Der Jubel der Möllener nach dem Schlusspfiff des Finales des Henrichs-Turniers war verhalten. Zu deutlich hatte das Team von Trainer Christian Schwarz gegen den klassentieferen SV Ringenberg gewonnen. Eine souveräne und durchweg überlegene Leistung bescherte den Glückauf-Fußballern einen 4:0 (1:0)-Sieg.

Von der ersten Minute an ließ das Team keine Zweifel aufkommen, dass es sich den Turniersieg sichern wird. Immer wieder kam die Offensive um Tobias Tönges gefährlich vor den Kasten der Hamminkelner, am Anfang fehlte jedoch noch die nötige Genauigkeit. 24 Minuten dauerte es, ehe Neuzugang Silvio Innocenti seine Mannschaft auf die Siegerstraße brachte. In abseitsverdächtiger Position versenkte der Ex-Walsumer einen durchgesteckten Pass aus kurzer Distanz. Insgesamt wäre bereits vor der Pause eine Zwei-Tore-Führung für die Elf um Kapitän Matthias Mölleken verdient gewesen.

Özcan Alp (links) von GA Möllen traf im Finale zum Endstand. Foto: Heiko Kempken / FUNKE Foto Services

Trainer Schwarz kann sich aktuell auf die individuelle Klasse seiner Spieler verlassen: „Wenn wir alle zusammen haben, sind wir wirklich schwer zu schlagen.“ Das bekamen auch die Ringenberger im zweiten Durchgang zu spüren. Dabei probierten die Möllener auch vor allem bei den Ecken neue Varianten aus. Keine fünf Minuten waren im Volkspark in der zweiten Hälfte gespielt, als die Anzeigetafel bereits 3:0 anzeigte. In der 39. Minute setzten sich die Glückauf-Angreifer vor dem gegnerischen Tor fest und stießen schließlich auch in den gefährlichen Raum vor dem SVR-Kasten. Am Ende war es Sejdo Jagurdzija, der beim Versuch des Dribblings gefoult wurde. So blieb dem Schiedsrichter keine andere Möglichkeit als auf Elfmeter zu entscheiden, den Daniel Pietruszka verwandelte. Nur eine Minute später war es erneut Pietruszka, der Torjäger Innocenti in Szene setzte. Mit seinem zweiten Treffer machte er den Deckel drauf. Damit hatte GA Möllen bereits eine halbe Stunde vor Ende der Partie anderthalb Hände am Siegerpokal.

Trotz der drückenden Überlegenheit schlichen sich in der Abwehr aber immer wieder Unkonzentriertheiten ein, die auch Schwarz nervten: „Wenn man so dominiert, muss man sich auch hinten bis zum Ende konzentrieren.“ Ein Gegentor fiel jedoch auch in dieser Phase nicht. In der Schlussphase sah man dann dem B-Ligisten die intensiven Partien der Woche an und so hatten die Möllener leichtes Spiel. Den Schlusspunkt setzte Alp zwei Minuten vor dem Ende, der sich mit dem Treffer zum 4:0 für seine überlegte Leistung vor der Abwehr belohnte.

Ein positives Fazit zog Trainer Schwarz nach der Partie mit Rückblick auf die vier Spiele beim Gastgeber Wacker Dinslaken: „Wir haben diese Woche insgesamt nur ein Gegentor kassiert und offensiv immer wieder unsere Klasse gezeigt. Generell bin ich drei Wochen vor Saisonbeginn mehr als zufrieden mit der Vorbereitung.“ Auch seine Trainer-Kollegen Jörg Lieg auf Seiten des TV Voerde und Oliver Trainer, Co-Trainer des SuS 09 Dinslaken, setzen den Nutzen des Turniers hoch an. Lieg, der sich mit seinem Team im kleinen Finale gegen den SuS 09 mit 4:3 (1:1) durchgesetzt hatte, sprach von guten Einheiten: „Leider stehen mir aktuell jedoch nicht so viele Spieler zur Verfügung, wie wir uns erhofft hatten.“

Ärgerlich für die Grün-Weißen ist zudem die Rote Karte für Daniel Eisenberg, der sich zu einer Beleidigung hinreißen ließ. Grimm machte deutlich, dass die Ergebnisse derzeit zweitrangig seien: „Für die Bezirksliga-Saison ist noch eine Menge zu tun. Da darf uns so eine Leistung in Überzahl wie heute nicht passieren. Wir hatten Platz drei damit einfach nicht verdient.“ Die Tore des TVV erzielten Bene Kaplon (18.), Marcel Warmann (50.), Sebastian Knuth per Eigentor (60.) und Daniel Fahnenbruck (69.). Für die 09er trafen Marcel Ehrhardt (33.), Niklas Opriel (56.) und Max Suchomel (70.).

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