Fußball-Kreispokal: TV Voerde besiegt den SuS 09 Dinslaken mit 1:0

Fußball : Daniel Fahnenbruck schießt den TV Voerde ins Viertelfinale

Der Spitzenreiter der Kreisliga A gewinnt in der vierten Runde des Kreispokals das Heimspiel gegen den Bezirksligisten SuS 09 Dinslaken durch ein Tor von Daniel Fahnenbruck mit 1:0. SuS-Angreifer Blaz Vukancic sieht nach dem Abpfiff die Rote Karte.

Jörg Lieg, Trainer des TV Voerde, hatte im Heimspiel der vierten Runde des Fußball-Kreispokals gegen den SuS 09 Dinslaken auf einen pünktlichen Abpfiff und keine Verlängerung gehofft, um schnellstmöglich das Spiel des FC Schalke 04 in der Champions League gegen Manchester City am Bildschirm verfolgen zu können. Bis in die Verlängerung ging es zwar nicht. Der Unparteiische Cedric Ranisch ließ aber einige Zeit nachspielen – und Lieg verpasste so die ersten Minuten der Partie. Nach dem 1:0 (1:0)-Erfolg des A-Ligisten TVV gegen den SuS und dem damit verbundenen Einzug ins Viertelfinale war das für den Trainer aber sicher akzeptabel. Vor gut 100 Zuschauern lieferten sich der Spitzenreiter der Kreisliga A und der Tabellenzehnte der Bezirksliga ein umkämpftes Duell.

Während beide Mannschaften zu Beginn mit viel Elan und Mut nach vorne spielten, bauten sie auch ebenso schnell wieder ab. Wirkliche Torchancen gab es im ersten Abschnitt nicht. Beide Seiten standen hinten gut und investierten nicht allzu viel für das Spiel nach vorne. Lange Zeit blieben zudem die erwartet harten Zweikämpfe aus, auch wenn sich ein Großteil der Begegnung rund um den Mittelkreis abspielte.

Während sich einige Zuschauer schon auf den Weg zum Voerder Vereinshaus befanden, um ein warmes Getränk in der Halbzeit zu sich zu nehmen, machte sich Daniel Fahnenbruck nach einem langen Ball auf den Weg in die gegnerische Hälfte. Ein kleines Tänzchen mit 09-Verteidiger Kristian Sljvic und ein satter Schuss ins rechte untere Eck folgten. Der Ball prallte an den Innenpfosten und von da aus ins Tor (45.) – der Siegtreffer.

Nach der Pause kamen beide Mannschaften motiviert aus der Kabine. So auch Voerdes Andre Kühnen, der im ersten Abschnitt bereits die Gelbe Karte gesehen hatte und nach einem erneuten Foulspiel kurz vor dem Platzverweis stand. Lieg reagierte und nahm seinen Schützling vom Feld.

Aus dem Spiel heraus wollte beim SuS nicht wirklich viel zusammenlaufen. Nach Standardsituationen waren die 09er aber gefährlich. Bei Kopfbällen nach Ecken oder Max Suchomels Freistoß (71.), der an den Pfosten ging, musste der Gastgeber bei ruhenden Bällen zittern. Aus dem Spiel heraus war der TVV leicht im Vorteil und hatte in der 66. Minute das 2:0 auf dem Fuß, doch Henning Brands traf nur die Latte. Bei einer Rangelei nach dem Abpfiff sah SuS-Angreifer Blaz Vukancic dann noch die Rote Karte.

„Ich denke, wir waren die bessere Mannschaft. 09 hat uns aber auch nicht alles abverlangt“, sagte Jörg Lieg, während SuS-Coach Thorsten Schramm feststellte: „Das Ergebnis ist mir eigentlich egal. Wichtig ist, dass viele von den Jungs mal wieder Spielpraxis sammeln konnten.“

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