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Fußball-Bezirksliga: SuS 09 vor Oberhausen gewarnt

Fußball : SuS 09 ist vor BW Oberhausen gewarnt

Bezirksliga: Die Dinslakenener müssen auf Jan Bongartz, Sebastian Pfeifer und Dennis Strewginski verzichten. RWS Lohberg erwartet Sterkrade 06/07. SV 08/29 Friedrichsfeld will ihren Lauf beim VfB Bottrop fortsetzen.

Seit mittlerweile vier Begegnungen sind die Bezirksliga-Fußballer des SuS 09 Dinslaken ungeschlagen. Einzig am ersten Spieltag musste sich die Mannschaft von Trainer Thorsten Schramm als Aufsteiger dem aktuellen Tabellenführer Blau-Weiß Dingden geschlagen geben. Am Sonntag ab 15.15 Uhr müssen die 09er beim punktlosen Vorletzten Blau-Weiß Oberhausen ran und wollen ihre Serie ausbauen.

Eine einfache Aufgabe würde man bei einem einfachen Blick auf die Tabelle vermuten. SuS-Coach Schramm weiß aber um die Qualität der Oberhausener und warnt: „Es ist absolute Vorsicht geboten. Ich weiß nicht, warum die Oberhausener da unten in der Tabelle stehen. Das hätte ich vor der Saison nicht erwartet. Die Oberhausener haben Spieler mit Landesligaerfahrung, das wird sicher nicht einfach. Bei denen muss auch irgendwann der Knoten platzen, sie wollen die ersten Punkte, so viel ist sicher.“ Von seiner eigenen Mannschaft erwartet Schramm eine engagierte Leistung, wenn er sagt: „Wenn wir alles hereinwerfen, ist sicher etwas drin für uns, aber wir müssen konzentriert auftreten.“

Personell gibt es im Vergleich zum 2:0 in der Vorwoche im Derby gegen RWS Lohberg einige Veränderungen. Kapitän und Torwart Dennis Strewginski befindet sich ebenso wie Angreifer Jan Bongartz im Urlaub. Sebastian Pfeifer laboriert immer noch an einer Leistenverletzung und wird dem SuS wahrscheinlich länger fehlen.

Die Bezirksliga-Fußballer von RWS Lohberg warten in der noch jungen Spielzeit weiterhin auf die ersten Punkte. Am Sonntag ab 15.15 Uhr kommt die Spvg. Sterkrade 06/07 auf die rote Asche zum Fischerbusch und Selimeyspor erhält die nächste Chance auf die sportliche Wende.

Auch in dieser Partie ist die Mannschaft von Trainer Thorsten Albustin aber wieder krasser Außenseiter. Doch mit der aktuellen Personalsituation nicht genug, fehlen Sonntag wichtige Spieler bei den Lohbergern. Die beiden Leistungsträger Yasin Ilgar und Adrian Rakowski sind im Urlaub. Angreifer Onur Akabuga hat sich im Spiel gegen den SuS 09 (0:2) am vergangenen Wochenende die Leiste gezerrt und hinter dem Einsatz von Ridvan Ucar steht ebenfalls noch ein Fragezeichen.

Für Albustin aber kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken: „Das ist personell bei uns sehr schwierig, aber wir nehmen die Situationen, wie sie kommen. Wir haben uns gegen Friedrichsfeld und den SuS nicht abschlachten lassen. Die Mannschaft hat gekämpft und vor heimischem Publikum wollen wir auch wieder so gut es geht dagegenhalten.“

Ex-Profi Albustin gibt sich kämpferisch, wenn er sagt: „Es hat schon eine gewisse Tragik, wenn ich bedenke, wie viele Spiele ich als Trainer in letzter Zeit verloren habe. Aber man kann oft nur auf Dinge reagieren und muss die Sachen nehmen, wie sie kommen.“

Mit dem Sieg aus dem Nachholspiel am vergangenen Donnerstag im Gepäck fahren die Bezirksliga-Fußballer der SV 08/29 Friedrichsfeld mit breiter Brust zum VfB Bottrop. Am Sonntag ab 15.15 Uhr tritt die Mannschaft von Trainer Dirk Lotz im Bottroper Jahnstadion an und möchte auch im sechsten Saisonspiel ohne Niederlage bleiben.

Für Übungsleiter Lotz ist die Marschroute vor der Begegnung klar: „Wir haben jetzt fünfmal nicht verloren und diese Serie wollen wir weiterführen. Ich denke, dass wir bei einer ordentlichen Leistung gegen Bottrop auch die Chance auf ein gutes Ergebnis haben. Wichtig ist, dass wir an unsere Leistung von Donnerstag anknüpfen, da hat die Mannschaft wirklich ein gutes Spiel gemacht.“

Die Friedrichsfelder müssen beim VfB aber auf einige Akteure verzichten. Mit Thomas Giesen, Andreas Siegel, Marko Horstkamp und Belmin Hadzibajramovic fehlen bei 08/29 gleich vier wichtige Spieler. Für Lotz ist das allerdings kein Grund zur Sorge: „Wir haben einen sehr breiten Kader, aktuell trainieren wir mit 21 Leuten. Da entscheiden oft Kleinigkeiten über Startelf, Bank oder gar Tribüne. Es tut natürlich weh, den Spielern das dann mitzuteilen, aber die Jungs ziehen sehr gut mit, jeder wartet auf seine Chance und mit der Zeit wird auch jeder seine Chance zu spielen bekommen.“

(che)