Lokalsport: Friedrichsfeld gewinnt Laskawi-Turnier

Lokalsport : Friedrichsfeld gewinnt Laskawi-Turnier

Fußball: Der Bezirksligist besiegt den SC Wacker in Finale mit 8:2. Ausrichter VfB Lohberg wird Dritter.

DasEndspiel beim Erich-Laskawi-Turnier des VfB Lohberg fand gefühlt schon eine Runde vorher statt. Im Halbfinale trafen mit dem Gastgeber und dem späteren Sieger SV 08/29 Friedrichsfeld die einzigen beiden Bezirksligisten im Feld aufeinander. Nach den regulären 15 Minuten stand es in einem offenen Schlagabtausch 2:2. Im folgenden Neunmeterschießen setzte sich die Sportvereinigung dann durch zwei von Keeper Christian de Groodt gehaltene Schüsse durch.

Im ersten Spiel des Tages deutete Friedrichsfeld schon seine Favoritenstellung an und schenkte der VfB-Reserve beim 8:1 ordentlich ein. Auch die SGP Oberlohberg zeigte sich beim 8:0 über die zweite Mannschaft der DJK Lösort Meiderich in Torlaune. Der Gastgeber trennte sich in seiner ersten Partie von Wacker Dinslaken 2:2 und bei 08/29 und der SGP liefen die Tormaschinen heiß. Oberlohberg siegte 7:0 gegen den VfB II, danach traf Friedrichsfeld gegen Meiderich gleich zehnmal. Im entscheidenden Spiel um den Gruppensieg setzte sich dann überraschend die SGP mit 3:1 durch.

Die andere Gruppe entschieden die Gastgeber für sich, dahinter platzierte sich Wacker Dinslaken. Im ersten Halbfinale zwischen Oberlohberg und Wacker wurde es dann hitzig. Die Teams schenkten sich in den Zweikämpfen nichts und Schiedsrichter Ulrich Maaß hielt einige Male die Zeit an, um die Gemüter der Spieler zu beruhigen. Ansonsten zeigten beide Mannschaften aber ansehnlichen Fußball und Wacker setzte sich schlussendlich mit 7:3 durch. Nach dem zweiten Halbfinale spielten dann die SGP und der VfB den dritten Platz aus. Mit einighen schönen Spielzügen kamen die Lohberger zu sehenswerten Toren und gewannen die Partie mit 4:1. "Eigentlich haben wir kein Spiel verloren, auch gegen Friedrichsfeld hatten wir die besseren Chancen. Wir haben uns gut präsentiert und keiner hat sich verletzt", war VfB-Trainer Thomas Grefen zufrieden.

Im Endspiel ergaben sich die Wackeraner nach zwei Gegentoren in den ersten zwei Minuten früh ihrem Schicksal. Die Friedrichsfelder spielten sich derweil in eine Art Rausch und machten ein "Zaubertor" nach dem anderen. Schlussendlich setzten sich die ohne Trainer angereisten "Vereinigten" um Torschützenkönig Thomas Giesen mit 8:2 durch.

(pst)