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Frauen-Team der HSG Hiesfeld/Aldenrade gewinnt gegen HSG Bergische Panther

Handball : Nele Ahlendorf ohne Fehlwurf

Das Frauen-Team der HSG Hiesfeld/Aldenrade feiert in der Oberliga einen 26:23 (12:9)-Sieg gegen die HSG Bergische Panther.

Der Sieg war ungefährdet, doch zufrieden war Dirk Rahmel keineswegs. „Wir sind längst nicht auf dem Niveau des ersten Teils der Hinserie“, sagte der Coach der HSG Hiesfeld/Aldenrade, die in der Handball-Oberliga der Frauen einen 26:23 (12:9)-Erfolg gegen die HSG Bergische Panther feierte. Immerhin hatte sein Team das Hinspiel in Solingen noch mit 13 Toren Unterschied gewonnen.

„Doch wir haben auch diesmal über weite Strecken gut in der Abwehr gestanden und damit den Grundstein zum Sieg gelegt“, sagte der HSG-Trainer. Doch daneben ließ seine Mannschaft im Angriff wieder zu viele Chancen liegen und vergab unter anderem drei Siebenmeter. Besonders über die beiden Außenpositionen kam nach Ansicht des Übungsleiters zu wenig.

Nach zunächst ausgeglichenem Spielverlauf setzte sich die HSG Hiesfeld/Aldenrade bis zur Pause etwas ab und lag da schon mit drei Toren vorne. In Abschnitt zwei wurde der Vorsprung sogar ausgebaut, nach dem 20:14 gab es aber wieder eine Schwächephase, doch auf mehr als zwei Treffer kamen die Bergischen Panther nicht mehr heran.

Mit Nele Ahlendorf hob Dirk Rahmel eine Spielerin besonders hervor. „Sie hatte nicht einen einzigen Fehlwurf“, sagte der Coach, der seiner Torjägerin später sogar eine längere Pause gönnte, da der Erfolg in der Schlussphase nicht mehr gefährdet war.

In der Tabelle liegt die HSG zwar punktgleich mit dem Rheydter TV auf dem zweiten Platz, doch der Spitzenreiter TV Aldekerk II besitzt inzwischen komfortable fünf Punkte Vorsprung und wird sich die Meisterschaft kaum noch nehmen lassen.

HSG Hiesfeld/Aldenrade: Knorr, Laus – Nikolic, Frontzek (4), Getz (1), Bing (2/1), Kern (3/2), Löwenthal (4), Pelzer (1), Ahlendorf (9), Löbau, Woock (2), Strunz.