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Frauen-Team der HSG Hiesfeld/Aldenrade geht erneut leer aus

Handball : Frauen der HSG Hiesfeld/Aldenrade verlieren erneut

Auch der TV Witzhelden ist beim 22:27 (11:13) zu stark für den Oberligisten.

Als sich die Niederlage in der Schlussphase abzeichnete, da versuchte Trainer Dirk Rahmel noch einmal alles, trieb seine Schützlinge nach vorne und wollte das Blatt mit aggressiver Abwehr und schnellen Abschlüssen im Angriff wenden. Doch auch diese Maßnahme fruchtete nicht. Die HSG Hiesfeld/Aldenrade lag am Ende beim 22:27 (11:13) deutlich hinten und kassierte eine empfindliche, aber auch verdiente Niederlage in der Handball-Oberliga der Frauen.

Da wollte auch Rahmel nichts beschönigen, als er feststellte: „Witzhelden gehört schon zu den besseren Mannschaften der Liga und hat hier verdient gewonnen.“ Tatsächlich nahmen die Gäste das Heft des Handelns von Beginn an in die Hand und erarbeiteten sich bis zur 25. Minute einen Vorsprung von fünf Toren (7:12). Mit dem Pausenpfiff kam die HSG zwar noch mal bis auf zwei Treffer heran, doch die Hoffnung auf eine Wende wurde bis zur 40. Minute zunichte gemacht, als der TV Witzhelden vorentscheidend auf 13:19 davongezogen war.

„Nachdem wir schon in der ersten Halbzeit zu viele Chancen, darunter zwei Siebenmeter, nicht haben nutzen können, setzte sich dieser Trend auch nach der Pause fort“, sagte Rahmel über die mangelnde Ausnutzung selbst klarster Gelegenheiten. So schaukelten die Gäste in der Schlussphase ihren Vorsprung sicher über die Zeit. „Wir drohen jetzt in der Bedeutungslosigkeit zu versinken“, sagte der HSG-Coach.

HSG Hiesfeld/Aldenrade: Gosch, Knorr – Nikolic, Lang (1), Frontzek (6), Hüsken (3), Getz (1), Bing, Kern (5/3), Löwenthal (2), Ahlendorf (3), Löbau (1), Woock, Strunz.