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Tischtennis: Felder fast gesprengt

Tischtennis : Felder fast gesprengt

Riesengroß war mal wieder der Zuspruch beim Tischtennis-Weihnachtsturnier des TV Voerde. An 18 Tischen wurde am Wochenende in der Mehrzweckhalle fast rund um die Uhr gekämpft. Tombola mit 1200 Preisen.

Was passiert eigentlich, wenn der Computer streikt, oder plötzlich sogar seinen Geist aufgibt? Christian Tekolf wollte daran lieber gar nicht denken. Der Tischtennis-Abteilungsleiter des TV Voerde war von Freitag Nachmittag bis zum gestrigen späten Abend viel zu beschäftigt, als sich mit solchen Dingen zu beschäftigen. Immerhin hatte er mit etwa 30 Helfern aus seiner Abteilung die Mammutaufgabe zu bewältigen ein Turnier organisatorisch über die Bühne zu bringen, das inzwischen fast alle Maßstäbe sprengt. Und die Arbeit am Computer hat nun mal auch dabei die lästige Schreiberei mit den Turnierlisten abgelöst.

Dass am Samstag und Sonntag während der beiden Turniertage die 18 Tische in der Mehrzweckhalle des Schulzentrums Süd ständig besetzt waren, dafür zeichnete eine erfahrene Turniercrew verantwortlich. 550 Meldungen gab es in den verschiedenen Klassen, bei den Herren B ging mit 75 Nennungen fast nichts mehr. "Doch wir haben trotzdem die Vorrunde in Gruppen gespielt, schließlich soll ja ein weit angereister Spieler nicht schon nach einem Spiel wieder nach Hause fahren müssen", erklärte Tekolf die Entscheidung in Abstimmung mit Oberschiedsrichter Wolfgang Cuntz (Duisburg), der zumindest in einem Fall bei einem nicht regelgerechten Schläger einschreiten musste.

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Geld für die Abteilungsfahrt

Der Andrang in Voerde war an beiden Tagen riesengroß, entsprechend problematisch gestaltete sich das Parkproblem mit dem gleichzeitig stattfindenden Weihnachtsmarkt. Diese Sorgen hatte Dirk Grah nicht. Der hatte nämlich wieder eine Tombola mit 1200 Preisen, darunter Flachbildschirme und einen Mallorca-Bierspender auf die Beine gestellt. "Ein paar tausend Euro kommen da für unsere jährliche Abteilungsfahrt schon zusammen", meinte Grah stolz. Und auch das Müllproblem löste er elegant. Alle Nieten kamen mit Telefonnummern der Käufer versehen in einen großen Karton. "Am Ende ziehen wir daraus noch einen Hauptpreis", so Grah.

(RP)