Lokalsport: Faustballer haben nötigen Respekt

Lokalsport : Faustballer haben nötigen Respekt

Zweitligist TV Voerde trifft auswärts auf MTV Hammah und MTV Wangersen.

In der vergangenen Woche war die schwerere Aufgabe zu lösen. Mit dem SV Moslesfehn und dem MTV Vorsfelde waren in Voerde zwei Mannschaften zu Gast, die den TV Voerde aus den oberen drei Rängen der zweiten Faustball-Bundesliga Nord hätten herausdrängen können. Beide Mannschaften schlugen die Voerder schließlich in knappen, umkämpften Sätzen mit 3:2. "Das war eine Superleistung von uns, die man so nicht erwarten konnte", schwärmt TVV-Spielertrainer Sebastian Pynappel immer noch.

Zum Beginn der Rückrunde müssen die Voerder heute beim MTV Hammah gegen die Heimmannschaft und gegen den MTV Wangersen - beide mit 4:12-Punkten im Keller angesiedelt - antreten. Von einer vermeintlich leichten Aufgabe will Pynappel aber im Vorfeld überhaupt nichts wissen: "Es gibt einmal leichte Gegner auf dem Papier und einmal das wirkliche Spiel, das erst einmal gewonnen werden muss." Gerade das Spiel gegen MTV Wangersen werden die Voerder mit großer Vorsicht angehen, da es im Hinspiel doch die erste 1:3 (7:11, 11:8, 9:11, 15:14)-Pleite für den TVV in der laufenden Hallensaison gab.

Tabellarisch gesehen haben die Voerder mittlerweile aber klar die Nase vorn. Positiv ist vor allem, dass außer dem verletzten Jan-Niklas Wolff alle Spieler zumindest einsatzbereit mitreisen werden. "Trotzdem haben wir noch einige angeschlagene Leute im Kader, aber im Gegensatz zu den vergangenen Wochen würde ich unsere Personalsituation als entspannt beschreiben", erklärt Pynappel.

Auch in die Auftaktpartie gegen Hammah will Voerde nicht zu euphorisch gehen. Die Statistik spricht aber klar für den TVV. Die letzten beiden Pflichtspiele in der Halle gewannen die Voerder. Ohnehin konnte Hammah aus den ersten acht Spielen gerade einmal zwei Siege holen.

Es ist für Pynappel und sein Team noch einmal ein anstrengender Samstag vor den festlichen Tagen. Zwei Siege wären aber vielleicht auch schon das erste verfrühte Weihnachtsgeschenk, bevor bis zum 20. Januar 2018 erst einmal Pflichtspielpause angesagt ist.

(tut)