Eishockey-Regionalligist Dinslaken Kobras besiegt Lauterbach mit 10:2

Eishockey : Ein gelungenes Wochenende für die Dinslaken Kobras

Der Regionalligist schafft nach dem Erfolg in Diez-Limburg gegen Lauterbach einen deutlichen 10:2-Heimsieg. Die Gäste können nur mit neun Feldspielern antreten. Das macht sich vor allem im letzten Drittel bemerkbar.

Zuletzt überwogen rund um das Team der Dinslakener Kobras die negativen Schlagzeilen: viel Verletzungspech, wenig Punkte und die überraschende Trennung von Leistungsträger Michal Plichta. Nach diesem Wochenende können der Eishockey-Regionalligist und seine Anhänger aber wieder aufatmen. Nach dem Sieg am Freitag bei der EG Diez-Limburg machten die Kobras auch am Sonntag weiter Boden in der Tabelle gut. Gegen die Luchse Lauterbach gelang der Mannschaft von Trainer Milan Vanek ein deutlicher 10:2 (4:1, 0:1, 6:0)-Erfolg.

Während die Kobras trotz ihres Verletzungspechs 20 Akteure stellen konnten, mussten die Luchse mit neun Feldspielern und einem Torwart auskommen. Die Gäste aus Hessen boten trotzdem über 40 Minuten einen harten Kampf. Im letzten Drittel fehlten dann die Kräfte – und die Dinslakener hatten leichtes Spiel.

Gut sechs Minuten hatte es gedauert, ehe Andrew Harrison die Kobras mit 1:0 in Führung brachte. Nur eine Minute später gelang den Gästen nach einem gut gespielten Angriff der Ausgleich. Für die erneute Dinslakener Führung sorgte Stefan Dreyer in der 16. Minute. Lediglich 29 Sekunden später fiel der nächste Treffer für den Gastgeber. Hallensprecher Olav Hamann hatte kaum Zeit, nach Luft zu schnappen, ehe er das Tor von Henrik Müller zum 3:1 verkündete (16.). Den Schlusspunkt im ersten Drittel setzte Joey Menzel mit seinem Treffer zum 4:1 (18.).

Im zweiten Durchgang brachten die Gäste eine sehr engagierte Leistung aufs Eis und bereiteten den Kobras einige Probleme. Auch der Dinslakener Trainer Milan Vanek wurde an der Bande etwas unruhig, als Daniel Knieling für Lauterbach auf 2:4 (36.). „Da habe ich schon gedacht, gleich ziehe ich mich selber um“, sagte Vanek.

Im letzten Abschnitt schwanden die Kräfte der Luchse aber spürbar. Die Kobras kombinierten nach Belieben und konnten sich durch die Treffer von Pascal Behlau (46.), Philipp Heffler (47., 51.), Jesse Parker (49.), Benedikt Hüsken (53.) und Tom Goldmann (59.) auf 10:2 absetzen. Bemerkenswert: Das letzte Tor durch Goldmann fiel bei eigener Unterzahl. Nicht selten musste die Kobras in dieser Saison Gegentreffer in Überzahl hinnehmen; nun zeigten sie aber, dass sie es auch andersherum können.

„Ich muss Lauterbach ein Kompliment machen. Die Mannschaft hat mit neun Spielern sehr gut dagegen gehalten. Das Ergebnis stimmt am Ende natürlich schon, spiegelt aber nicht ganz den Spielverlauf wider“, sagte Vanek.

Strafminuten: Dinslaken 12, Lauterbach 10.

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