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Eishockey-Regionalliga: Dinslaken Kobras mit 7:4-Sieg gegen Neusser EV

Eishockey : Dinslaken Kobras belohnen sich für konzentrierte Leistung

Der Regionalligist schlägt den Neusser EV mit 7:4. Der verletzte Philipp Heffler sitzt auf der Zuschauertribüne.

Nach der Niederlage in Herford und der schweren Verletzung von Philipp Heffler fuhren die Dinslaken Kobras in der Eishockey-Regionalliga mit 7:4 (1:0, 1:2, 5:2) beim Neusser EV einen wichtigen Sieg ein. Vor 105 Zuschauern, unter ihnen auch Philipp Heffler, der es sich nach seiner Entlassung aus dem Herforder Klinikum nicht nehmen ließ, seine Mannschaftskollegen zu unterstützen, begannen die Kobras konzentriert und ließen Neuss zunächst nicht ins Spiel kommen.

Nach einigen guten Chancen war es in der fünften Minute Stürmer Andrew Harrison, der den Treffer zum 1:0 erzielte. Auch danach behielten die Gäste die Oberhand, aber Ken Passmann im Tor der Neusser zeigte sein Können. Die wenigen Neusser Chancen entschärfte auf der Gegenseite Marvin Frenzel sicher.

Das zweite Drittel begann, wie das erste aufgehört hatte. Die Dinslaken Kobras hatten die Partie nach wie vor im Griff, und als Tom Goldmann in der 25. Minute auf 2:0 erhöht hatte, schienen sie leichtes Spiel zu haben. Aber der Neusser EV gab nicht auf. Innerhalb von vier Minuten machte der Gastgeber durch Treffer von Baum und Schiefner aus einem 0:2 ein 2:2, mit dem es dann auch in die zweite Pause ging.

Dinslakens Trainer Milan Vanek fand wohl die richtigen Worte, denn aus der Kabine kam eine Mannschaft, die das Spiel wieder an sich riss und den Torabschluss suchte. Und nach nicht einmal zwei Minuten im letzten Drittel war es Andrew Harrison, der die Kobras wieder in Führung brachte. Nur zwei Minuten später erhöhte Leon Taraschewski nach einer feinen Vorarbeit von Alex Zaslavski auf 4:2. In dieser Phase kamen die Neusser nicht mehr ins Spiel, und Stefan Dreyer und erneut Andrew Harrison hatten keine Mühe, auf 6:2 zu erhöhen.

Der Neusser EV verkürzte noch einmal auf 3:6, aber in der Phase blieben die Kobras cool und ließen kaum weitere Chancen zu. Spätestens nach Marvin Linses 7:3 war das Spiel entschieden. Ein kurioser Treffer, weil Linse alleine aufs Neusser Tor zulief, dann aber wegrutschte und gerade noch so zum Schuss kam. Der Puck landete am verdutzten Passmann vorbei im Tor und Linse mit voller Wucht in der Bande. Nach kurzer Behandlung konnte er sich aber auch über seinen Treffer freuen. Das Tor durch Lahmer zum 4:7 war nur noch von statistischem Wert.

Nach dem Spiel sprach der dreifache Torschütze Andrew Harrison von einer „guten mannschaftlichen Leistung, die letztendlich zum Sieg geführt hat“.

Strafminuten Neuss 30, Dinslaken 14.

(-dom-)