Eishockey: Dinslaken Kobras verlieren deutlich gegen Herforder EV

Eishockey : Steigerung der Dinslaken Kobras reicht nicht aus

Der Regionalligist verbessert sich zwar, geht beim 1:4 gegen den amtierenden Meister Herforder EV aber leer aus.

Gegenüber dem Auftritt im Pokal-Halbfinale in Ratingen steigerte sich der Eishockey-Regionalligist Dinslaken Kobras zwar deutlich, zu einem Punktgewinn im Ligaspiel gegen den Meister Herforder EV reichte es beim 1:4 (0:1, 1:2, 0:1) aber nicht. Die Leistungskurve zeigte gerade im ersten Drittel wieder nach oben. In dieser Phase waren der Meister und der Tabellenfünfte ebenbürtig. Beide Teams erarbeiteten sich Chancen, doch nur eine davon wurde seitens der Gäste durch Florian Böhm (14.) genutzt.

Das zweite Drittel gehörte dem HEV. Dessen Coach schien in der Drittelpause die richtigen Worte gefunden zu haben. In Abschnitt zwei spielte sich die Partie meist im Verteidigungsdrittel der Kobras ab. Und so zogen die Westfalen trotz eines gut aufgelegten Marvin Frenzel durch Tore von Maximilian Droick (26.) und Jörn Weikamp (27.) davon. Kurz vor Ende des Mitteldrittels trafen auch die Kobras in Überzahl durch Sven Schiefner (40.).

Im Schlussdrittel neutralisierten sich beide Teams. Als in der 57. Minute ein Herforder Spieler auf die Strafbank musste, nutzte Kobras-Coach Milan Vanek die Gelegenheit und opferte seinen Goalie für einen sechsten Feldspieler. Doch nur neun Sekunden nach dem Bully zerstörte erneut Böhm mit seinem Treffer alle Dinslakener Hoffnungen. Die für gestern Abend angesetzte Heimpartie im Interregio-Cup gegen die Devils Nijmegen fiel aus. Die Niederländer bekamen krankheitsbedingt kein Team zusammen.

(RP)
Mehr von RP ONLINE