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Eishockey: Dinslaken Kobras verlieren 5:11 in Hamm

Eishockey : Dinslaken Kobras sind beim Spitzenreiter chancenlos

Der Regionalligist, der zuvor zwei Partien in Folge gewonnen hat, kassiert in Hamm eine deutliche 5:11-Niederlage. Stürmer Pascal Behlau muss verletzt vom Eis.

Nach zwei Siegen in Folge kassierten die Dinslaken Kobras in der Eishockey-Regionalliga beim Tabellenführer Lippe ­Hockey Hamm eine klare 5:11 (1:3, 2:2, 2:6)-Niederlage. Immerhin erreichten sie damit ein besseres Ergebnis als beim ersten Duell, dass mit 3:16 verloren worden war. Bereits nach zehn Minuten lag die Mannschaft mit 0:3 zurück. Zwar konnten die Kobras durch Jesse Parker (19.) auf 1:3 verkürzen. Doch es ging bitter weiter für die Dinslakener. Denn Stürmer Pascal Behlau musste verletzt vom Eis, eine Diagnose steht noch aus.

Trotz einer deutlichen Pausen-Ansprache von Trainer Milan Vanek, der alles andere als zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft war, lief es zunächst nicht besser für den Gast. Er geriet im zweiten Drittel mit 1:5 ins Hintertreffen. Die Kobras hatten nach den erneuten Gegentreffern ihre stärkste Phase. Leon Taraschewski und Moritz Hofschen verkürzten auf 3:5. Zum Auftakt des dritten Drittels nahm dann der Hammer Lukas Novacek fast alle Spannung aus dem Spiel, als er nach nur 25 Sekunden das 6:3 erzielte.Mit weiteren fünf Toren unterstrich der Gastgeber eindrucksvoll, warum er in der Tabelle oben steht. Die Dinslakener Tore von Alex Zaslavski und Tim Cornelißen waren nur noch Ergebniskosmetik.

Die Kobras, die mit Sicherheit nicht als Favorit nach Hamm gefahren waren, aber in einem guten zweiten Drittel gezeigt hatten, wozu sie in der Lage sein können, hoffen nun, dass es in den nächsten beiden Auswärtsspielen besser läuft. Sie treten am kommenden Freitag, 20 Uhr, in Neuwied und zwei Tage später um 18 Uhr in Ratingen an.

(tut)