Eishockey: Dinslaken Kobras siegen 8:3 beim Neusser EV

Eishockey : Auswärts läuft es besser bei den Dinslaken Kobras

Torwart Dennis Kohl war einer der Garanten für den 8:3-Erfolg des Regionalligisten beim Neusser EV.Die Mannschaft setzt sich dabei erst im letzten Drittel deutlich vom Gastgeber ab.

Auf fremdem Eis bleiben die Dinslaken Kobras erfolgreicher als in eigener Halle. Auch vom zweiten Auswärtsspiel des Wochenendes beim Neusser EV kehrte der Eishockey-Regionalligist mit drei Punkten im Gepäck zurück. Trotz des am Ende deutlichen 8:3 (2:0, 1:2, 5:1)-Sieges war es aber doch der erwartet schwere Gang für die Mannschaft.

Die Kobras begannen druckvoll. Sie gingen bereits in der achten Minute durch Philipp Heffler in Führung. In der elften Minute erhöhte Michal Plichta auf 2:0. Danach ließen es die Dinslakener etwas ruhiger angehen. Der Gastgeber kam zu einigen guten Chancen, aber Dennis Kohl im Tor der Kobras reagierte zweimal glänzend, als die Neusser Fans den Torschrei schon auf den Lippen hatten. Mit einer Dinslakener 2:0-Führung ging es in die erste Pause.

Der Gastgeber kam deutlich frischer aus der Kabine und erzielte in der 22. Minute durch Sven Schiefner den 1:2-Anschlusstreffer in Überzahl, denn Tim Cornelißen hatte eine Strafzeit erhalten. In der 27. Minute saß Michal Plichta auf der Strafbank, als David Bineschpayouh das 2:2 für den Neusser EV markierte.

Als in der 34.Minute Philipp Heffler auf die Strafbank musste, witterten die Neusser Morgenluft. Sie gingen das Powerplay aber ein wenig zu offensiv an. Der aufmerksame Leon Taraschewski spritzte dazwischen, schnappte sich den Puck, lief alleine auf Goalie Ken Passmann zu und ließ diesem keine Chance. Mit dem 3:2 für die Kobras ging es dann auch in die Kabine.

Als Michal Plichta gleich zu Beginn des letzten Drittels die 4:2-Führung für die Dinslakener erzielte, dachten nicht wenige, dass das Spiel jetzt gelaufen sei. Aber Neuss gab sich noch nicht geschlagen und verkürzte erneut in Überzahl auf 3:4.

Aber spätestens nach dem 5:3 der Kobras, das Stefan Dreyer gelang, war die Gegenwehr des Gastgebers gebrochen. So konnten Marvin Linse, Jesse Parker und Petr Macaj, dem das erste Tor in dieser Saison gelang, das Ergebnis noch auf 8:3 in die Höhe schrauben.

Der Dinslakener Trainer Milan Vanek war nach dem Spiel bis auf das zweite Drittel mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. Er lobte vor allem die vielen mitgereisten Kobras-Fans, die ihr Team lautstark anfeuerten und am Ende acht Treffer und einen tanzenden Torhüter Dennis Kohl auf dem Eis bejubeln durften.

Tore: Plichta (2), Heffler, Taraschewski, Dreyer, Linse, Parker, Macaj. Strafminuten: Neuss 10; Dinslaken 12. Zuschauer: 100.

(RP)
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