Eishockey: Dinslaken Kobras siegen 5:3 beim EC Lauterbach

Eishockey : Dinslaken Kobras rücken nach dem dritten Sieg in Folge auf Platz fünf vor

Torwart Lukas Schaffrath und der zweifache Torschütze Philipp Heffler sind die Garanten für den 5:3-Sieg des Regionalligisten beim EC Lauterbach. In der Tabelle geht’s nach vorne, weil Ratingen parallel gegen Neuwied verliert.

Die Dinslaken Kobras feierten in der Eishockey-Regionalliga den dritten Sieg in Folge. Stürmer Philipp Heffler traf am Freitagabend beim 5:3 (1:0, 3:2, 1:1)-Erfolg beim EC Lauterbach doppelt. Da Ratingen parallel gegen Neuwied verlor, verbesserten sich die Kobras in der Tabelle auf den fünften Rang.

Von Anfang an waren die Dinslakener die spielbestimmende Mannschaft, allerdings verpufften die ersten Angriffe allesamt. Ausgerechnet als Lauterbach etwas aufkam und seine erste Überzahl-Situation hatte, fiel das erste Tor für die Kobras. Stefan Dreyer spritzte beim Aufbauspiel des Gegners dazwischen, schnappte sich den Puck, ging alleine durch und ließ dem Torwart keine Chance.

Und als Andrew Harrison direkt zu Beginn des zweiten Drittels das 2:0  erzielte, dachten einige wohl schon, dass die Partie entschieden sei. Aber die Lauterbacher kämpften sich ins Spiel zurück und kamen durch Treffer von Michal Zizka und Nikolai Varianov zum 2:2. Der Ausgleich beflügelte aber nicht den Gastgeber, sondern weckte die Kobras. Schon eine Minute später ging er Regionalligist wieder in Führung. Jesse Parker markierte mit einem Gewaltschuss genau in die Mitte des Tores das 3:2. Und vier Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels gelang Philipp Heffler das 4:2 für Dinslaken, als er den Puck überlegt am Lauterbacher Goalie vorbei ins Tor schob.

Mit viel Druck kam der Gastgeber aus der Kabine und berannte das Tor von Lukas Schaffrath, der ein ums andere Mal gut parierte. Machtlos war er in der 54. Minute, als Daniel Schindler mit einem Schuss unter die Latte den Anschlusstreffer schaffte. Aber die Kobras spielten jetzt clever und verwalteten das Ergebnis. Und wenn sich dem Kontrahenten eine Chance bot, war da immer noch Lukas Schaffrath, der an diesem Abend nicht mehr zu bezwingen war. Mit einem Schuss ins leere Tor beseitigte Philipp Heffler schließlich in der letzten Minute alle Zweifel am Dinslakener Erfolg.

Tore: 0:1 Taraschewski (12.), 0:2 Harrison (21.), 1:2 Zizka (28.), 2:2 Varianov (32.), 2:3 Parker (33.), 2:4 Heffler (40.), 3:4 Schindler (44.), 3:5 Heffler (60.). Strafminuten: Lauterbach 4, Dinslaken 8.

(RP)
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