Eishockey: Dinslaken Kobras schaffen 4:3-Sieg gegen Soest

Eishockey : Die Dinslaken Kobras machen es unnötig spannend

Der Regionalligist muss beim 4:3 im Heimspiel gegen Soest nach einer 4:0-Führung im letzten Drittel noch um den Erfolg zittern. Philipp Heffler überzeugt bei seinem Comeback mit zwei Treffern.

Am Ende wurde es noch einmal ganz eng: Nach einer 4:0-Führung zu Beginn des letzten Drittels zitterte sich Eishockey-Regionalligist Dinslaken Kobras gegen die Soester Bördeindianer zu einem knappen 4:3 (3:0, 0:0, 1:3)-Sieg.

Der erste Spielabschnitt gehörte klar dem Gastgeber, der von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft war. Und so ließ das erste Tor nicht lange auf sich warten. Phillip Heffler war es, der den Bann brach und das 1:0 erzielte. Die Dinslakener Defensive wurde zunächst nicht sonderlich gefordert. Und wenn es einmal brenzlig wurde, war Torhüter Marvin Frenzel zur Stelle.

Der offensive Drang des Gastgebers sollte sich bezahlt machen. In der elften Minute traf Phillip Heffler, der sich beim Spiel in Herford schwer verletzt hatte und nun ein starkes Comeback feierte, zum zweiten Mal. Von den Soestern kam zunächst nichts, was die Kobras ausnutzten. Nach einem Abwehrfehler der Gäste hatte Andrew Harrison wenig Mühe, die Scheibe zum 3:0 im Tor unterzubringen.

Das zweite Drittel begann mit einer Druckphase der Gäste. Doch die Kobra-Defensive hielt stand. Und Marvin Frenzel war weiter ein sicherer Rückhalt. Die Kobras witterten ihre Chance und konterten mehrmals, scheiterten aber am gegnerischen Schlussmann Marc Fleischer.

Wer gedacht hatte, dass das Spiel entschieden sei, hatte die Rechnung ohne die Bördeindianer gemacht. Zunächst nutzten die Kobras im letzten Drittel noch einen erneuten Patzer in der Soester Abwehr – Alexander Zaslavski sorgte mit seinem Treffer für eine komfortable 4:0-Führung. Aber die Mannschaft von Milan Vanek machte es dann unnötig spannend. „Wenn man 4:0 vorne liegt, darf man das Spiel nicht so leichtfertig aus der Hand geben“, kritisierte der Dinslakener Trainer den Auftritt seines Personals im letzten Spielabschnitt.

Die Kobras kassierten zunächst ein Überzahltor durch Martin Juricek. Kurze Zeit später nutzten die Soester erneut eine Überzahl aus und verkürzten durch Josef Schäfer auf 2:4. Die Begegnung war plötzlich wieder spannend, zumal der Gast nur 42 Sekunden später seinen dritten Treffer erzielte.Milan Vanek nahm dann eine Auszeit – und seine Mannschaft brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.

„Die nächsten Spiele werden ziemlich eng. Das Verletzungspech hat bei uns zugeschlagen. Neben den bekannten Ausfällen kommt jetzt auch noch Petr Macaj dazu. Nichtsdestotrotz geben wir nicht auf und haben ein klares Ziel vor Augen“, sagte Vanek mit Blick auf die kommenden Aufgaben seines Teams.

Tore: Dinslaken: Heffler (2), Harrison, Zaslavski; Soest: Juricek, Schäfer, Berger. Strafminuten: Dinslaken: 12; Soest: 10.

(RP)