Lokalsport: Ein Abschied nach Maß für Daniel Pleger

Lokalsport : Ein Abschied nach Maß für Daniel Pleger

Eishockey: Der Top-Scorer der Dinslaken Kobras punktet beim Erfolg gegen Lauterbach in seinem letzten Spiel für den Regionalligisten noch einmal. Am Freitag startet die Mannschaft von Coach Krystian Sikorski in Neuwied in die Playoffs.

Bevor Eishockey gespielt werden konnte, wurden erst einmal zwei verdiente Spieler der Dinslaken Kobras verabschiedet. Der Topscorer des Vereins, Daniel Pleger, der schon seit Mitte November pausiert hatte, machte beim 8:3 (2:1, 2:1, 4:1) gegen die Luchse Lauterbach in der Regionalliga sein letztes Spiel für seinen Heimatverein. Auch Sebastian Haßelberg, der aus beruflichen Gründen die Schlittschuhe an den Nagel hängt, wurde in die Zeremonie eingebunden, wird in den Playoffs allerdings noch für die Kobras auflaufen. Als Spieler der Saison wurde Kevin Wilson geehrt, gemeinsam Zweiter wurden Mark Essery und Marvin Frenzel.

Dem Spiel merkte man an, dass beide Mannschaften keinen großen Druck hatten, da die Playoff-Teilnahme und der Tabellenplatz feststanden. Lauterbach konnte allerdings nur mit zwei Reihen agieren und hatte von Beginn an Probleme, dem Dinslakener Druck standzuhalten. Dennoch dauerte es bis zur 16. Minute, ehe Michal Plichta nach einem schnellen Konter der Gastgeber das 1:0 erzielte. Drei Minuten später legte der Tscheche nach einem Puckgewinn von Benni Hüsken in der eigenen Hälfte seinen zweiten Treffer nach, ehe die Gäste 45 Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels zum Anschlusstor kamen.

Im zweiten Drittel dauerte es keine vier Minuten, ehe Plichta nach einem Solo zum 3:1 einschob. In der Folge vergaben die Kobras diverse Einschussmöglichkeiten, ehe die Gäste in der 35. Minute zum 3:2 trafen und Stefan Dreyer 43 Sekunden später wieder den alten Abstand herstellte. Im Schlussdrittel nutzte der Gastgeber seine Chancen dann etwas konsequenter. Nach etwas mehr als 45 Minuten traf Mark Essery mit etwas Glück nach einem Solo zum 5:2.

In der 54. Minute sammelte Daniel Pleger dann noch einen Scorerpunkt, als er das 6:2 von Stefan Dreyer vorbereitete. In der Schlussminute markierte Plichta zunächst sein viertes Tor des Abends, ehe 20 Sekunden vor dem Ende der perfekte Schlusspunkt für die Partie kam, als Pleger das 8:3 für Haßelberg auflegte.

In den Playoffs spielen die Kobras nun gegen den Tabellendritten Neuwieder Bären - zunächst auswärts am Freitag und am Sonntag in eigener Halle. "Neuwied hat eine sehr starke Mannschaft. Wir sind der Außenseiter, haben uns aber am letzten Freitag in Neuwied sehr gut verkauft", sagte der Dinslakener Trainer Krystian Sikorski, der sich im Viertelfinale aber durchaus Chancen ausrechnet. Mit der bisherigen Saison ist er sehr zufrieden. "Wir haben jede Mannschaft geschlagen", lobte der Coach sein Team. Im Vergleich zur Partie gegen Lauterbach müsse seine Mannschaft disziplinierter spielen, weniger Strafzeiten kassieren und die Torchancen noch besser nutzen.

(RP)