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Dinslaken/Voerde/Hünxe: Viel Ungewissheit vor Saisonstart bei Tischtennis-Teams

Tischtennis : Mannschaften erwarten eine besondere Saison

Aufgrund der Corona-Krise beginnt die kommende Spielzeit mit einigen Änderungen. Die Teams aus Dinslaken, Voerde und Hünxe haben sich teils intensiv darauf vorbereitet und klare Ziele formuliert.

Auch im Tischtennis ist in Corona-Zeiten alles anders, wenn am kommenden Wochenende in allen Ligen und Klassen die Meisterschaft beginnt. Zunächst wird es – wie berichtet – keine Doppel geben, dafür aber insgesamt zwölf Einzel.

NRW-Liga der Damen Nach der starken vergangenen Saison, als das Team lange die NRW-Liga anführte, wollen die Damen des TV Voerde auch diesmal eine gute Rolle spielen und auf gar keinen Fall in Abstiegsgefahr geraten. An der Besetzung mit Jutta König, Marion Schmidt, Heike Luckmann und Iris Herrmann hat sich nichts geändert, doch gehört mit Martina Urban auch die Nummer eins der zweiten Mannschaft zum Team. „Wir haben leider erst sehr spät mit dem Training begonnen“, so Jutta König, die auf einen guten Start am 6. September bei 1. TTC Dülken hofft.

Landesliga der Herren Nach dem Aufstieg des MTV Rheinwacht Dinslaken sowie dem Klassenerhalt des TV Voerde und des TV Bruckhausen gibt es wieder interessante Nachbarschaftsduelle. Am höchsten einzuschätzen ist hier wieder der TV Voerde, der allerdings auf den starken Jan Robin Rybienski verzichten müssen, der sich eine Auszeit vom Tischtennis genommen hat. Mit Jens Baumgartner, Thomas Hasenwinkel, Alexander Bergmann, Andrè Steinkamp, Tobias Hofrichter und Marco Achten müsste die Mannschaft aber stark genug sein, um wieder im oberen Tabellendrittel zu landen. „Wir wollen möglichst nicht in Schwierigkeiten geraten“, sagt Hasenwinkel, der selbst zum Auftakt am Sonntag bei TTF Falken Rheinkamp III aufgrund einer Knöchelverletzung noch passen muss.

Beim TV Bruckhausen gibt es Zweifel. „Ich bin etwas unsicher, ob es überhaupt eine gute Idee war, die Saison jetzt schon unter diesen Bedingungen zu starten“, sagt Spitzenspieler Michael Kucharski. Ansonsten geht er davon aus, wieder um den Klassenerhalt kämpfen zu müssen. Kucharski will das zusammen mit Bernd Zak, Matthias Durczak, Markus Heuckeroth, Thomas Zak und Thomas Rogon mit dem Spiel am Samstag beim TTC Homberg in Angriff nehmen. „Unser Vorteil ist vielleicht, dass wir schon im Mai Trainingsmöglichkeiten hatten“, sagt der TVB-Spitzenspieler.

Philip van Staa, die Nummer eins des MTV Rheinwacht Dinslaken, ist gespannt auf die Spiele ohne die gewohnten Doppel. „Doch die Bedingungen sind für alle gleich“, sagt der frischgebackene Vereinsmeister des Aufsteigers. Hinter ihm sind Markus Rach, Niklas Hülskamp, Sascha Holtkamp, der vom TV Mehrhoog gekommene Daniel Naves und Gerd Joschko die Spieler, die in der Auftaktpartie beim Weseler TV am 5. September die ersten Punkte holen sollen.

Bezirksliga der Damen Für Sandra Tekolf vom TV Voerde II ist der Klassenerhalt das Hauptziel. „Wir haben kaum trainieren können und sind gespannt, wie es am Freitag gegen den SV Walbeck III läuft“, sagt sie. Vor ihr ist Martina Urban die Nummer eins, hinter ihr stehen mit Marion Brandt, Marlies Schwinem, Kerstin Hauer und Birgit Werberger zuverlässige Spielerinnen zur Verfügung.

Bezirksklasse der Herren Der TV Voerde II und der MTV Rheinwacht Dinslaken II sind diesmal hoch einzuschätzen. „Wir wollen eine gesunde Saison spielen“, sagt Nils Fröhlich vom TV Voerde II. Mit dem von der SGP Oberlohberg gewechselten Karim Heni besitzt die Mannschaft aber einen starken Spitzenspieler. Ralf Merk, Sven Meyer, Aron Lohmann, Torsten Schmidt, Christian van Beeck und Fröhlich komplettieren das Team, das am Freitag bei RuWa Dellwig beginnt. „Wenn wir fast immer komplett spielen, sollten wir oben dabei sein“, sagt Marc Grunwald, Top-Spieler des MTV Rheinwacht Dinslaken II. Zusammen mit Stephan Hinzke, Fabian Schmitz, Dennis Schmitz, David Hayajneh, Klaus Hassel und Alexander Schiemann-Molina sollen am Freitag gegen DJK Adler Frintrop IV die ersten Punkte her.