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Dinslaken: Trabrennfahrer Michael Nimczyk dominiert den Renntag

Trabrennen : Michael Nimczyk dominiert mit vier Siegen

Schon die Auftaktprüfung sichert er sich mit Hercules Petnic. Auch das Rennen der besten Tagesklasse entscheidet Nimczyk mit Fast and Furious. Derweil kassiert Garry überraschend die zweite Niederlage in Folge.

Nicht einmal eine Woche nach dem letzten Renntag ging es auf der Trabrennbahn am Bärenkamp in Dinslaken bereits weiter. Elf Rennen standen am Pfingstmontag an. Der Goldhelm dominierte den Monatsauftakt, der darüber hinaus satte Quoten und eine kaum erwartete Niederlage der Trabreitlegende Garry parat hielt.

Michael Nimcyzk war einmal mehr der alles beherrschende Akteur. Gleich die Auftaktprüfung sicherte er sich mit Hercules Petnic. Der Wallach verbesserte sich im Vergleich zum Jahresdebüt klar und kam von der Spitze aus gegen den belgischen Gast Jr Dieschoot hin.

Das Rennen der besten Tagesklasse ging dann wie erwartet an Fast and Furious, mit dem Michael Nimczyk nichts zuließ und nach einer Runde in Front auszumachen war, womit der Hattrick bereits in trockenen Tüchern war.

Mit Versace Diamant gelang der dritte Streich, wobei der frühe Fehler von Favorit Racing in Time sicher nicht ungelegen kam. Nach einigen Ehrenplätzen reichte es dann mal wieder für Icebear Newport, der sich an der Spitze die Butter nicht vom Brot nehmen ließ. In einem Achterfeld im „Preis von Marokko“ machte vom Favoriten der Dritte Henrik Greenwood die Dreierwette mit 272,6:1 so richtig lang.

Den fünften Nimczyk-Sieg hatte Robbin Bot schon zuvor vereitelt. Mit Jade Newport ließ er der Stallgefährtin Jolene Newport, die außen unterwegs war, letztlich keinen Stich.

Seinen zweiten Treffer markierte Robbin als „Kistenfahrer“, denn für Erwin Bot war er eingesprungen und lenkte nach wuchtiger Offensive Ikarus Love im zweiten Bogen an die Tete und damit bereits zu einer Vorentscheidung.

Wie schon am vergangenen Renntag musste Garry eine Niederlage quittieren. War man am Dienstag noch gnädig gestimmt, so bezog der heiße Favorit diesmal reelle Prügel. Nicht nur, dass die Schlussattacke auf den pilotierenden Trainingsgefährten Ramazotti Diamant unter Sytske de Vries verpuffte, es gab auch noch den Verlust des Ehrenplatzes zu beklagen, denn Fiobano schob sich noch an Garry vorbei.

Noch mehr gab es in anderen Rennen, am lautesten klingelte es im zweiten Rennen in der Dreierwette, die 1032,5:1 zahlte. Niels Jongejans behielt mit Ice Queen das bessere Ende gegen Favian d’Harchies und Solitär Sonn für sich.

(RP)