Dinslaken: Tennis-Verbandsligist DTG bleibt nur das Prinzip Hoffnung

Tennis: Der DTG bleibt nur das Prinzip Hoffnung

Blau-Weiß Dinslaken kann nach dem 9:0-Pflichtsieg gegen Elberfeld noch in die 1. Verbandsliga aufsteigen, wenn der Spitzenreiter Kaiserswerth patzt. TC Rot-Weiß Dinslaken verbessert sich auf den dritten Platz. TV Jahn verliert 3:6.

Die Tennis-Herren des TV Jahn Hiesfeld mussten am letzten Spieltag in der 2. Verbandsliga eine 3:6-Niederlage gegen Bayer Wuppertal hinnehmen. Die „Veilchen“ spielten ohne ihre verletzte Nummer zwei Boris Delpire und konnten dem Gegner nicht genug entgegensetzen. Nach einem 2:4-Rückstand nach den Einzeln gestaltete sich die Aufstellung bei den Doppeln schwer. Im Einzel gewannen nur Finn Hillen (6:1, 6:0) und Robin Pischel (6:0, 6:2). Rens Bouwmans zahlte an der ersten Position Lehrgeld. Im Doppel holte das Duo Sandro Poli/Finn Hillen einen 6:4, 7:5-Sieg – zu mehr reichte es nicht. „Wenn du 2:4 hinten liegst, ist es schwer, noch was zu holen. Wir haben dennoch eine sehr gute Saison gespielt und sind voll im Soll. Mit etwas weniger Verletzungspech hätten wir aber durchaus besser abschneiden können“, sagte Mannschaftsführer Robin Pischel.

Ihre Pflicht erfüllte die Dinslakener TG Blau-Weiß. Im letzten Saisonspiel gegen BW Elberfeld gelang ein 9:0-Erfolg. Sollte der TC Kaiserswerth am kommenden Spieltag patzen, könnten die Dinslakener den Aufstieg feiern. Gegen die Wuppertaler spielte die DTG stark auf. Stijn Pel (6:2, 6:2) und Moritz Borges (6:2, 6:4) gewannen ihre Spiele an den Positionen eins und zwei souverän. Auch Finn Schöwing (6:0, 6:1) und Tristan Dawirs (4:6, 6:1, 10:4) waren erfolgreich. Als auch Christin Hörscher (6:0, 6:1) und Hendrik Voss (4:6, 6:0, 11:9) ihre Spiele für sich entschieden hatten, war die Partie bereits nach den Einzeln gelaufen. Die Gäste verzichteten auf die Doppel. „Wir haben unseren Teil erfüllt, jetzt können wir nur noch abwarten und hoffen“, sagte Mannschaftsführer Tristan Dawirs.

Der TC Rot-Weiß Dinslaken feierte ein 6:3 über den Solinger TC II. Mit Unterstützung der Brüder Viktor und Szabolcs Szöke, die eigentlich für die Herren 40 aufschlagen, gelang ein souveräner Sieg und der Sprung auf Platz drei. Nach den Einzeln lag der Gastgeber mit 5:1 in Front, die Doppel wurden nicht mehr gespielt und unter den Mannschaften aufgeteilt. Im Einzel siegten Rene Lindenbergh, Viktor Szöke, Szabolcs Szöke, Stefan Lange und Nils Watenphul. Robin Börger musste sich an der sechsten Position geschlagen geben.

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Die Damen des TV Jahn Hiesfeld sind durch die 4:5-Niederlage gegen den Düsseldorfer SC 99 am letzten Spieltag noch auf den dritten Platz abgerutscht. Durch den Sieg des Tabellenführers Eintracht Duisburg war der Aufstieg für die „Veilchen“ ohnehin nicht mehr möglich. Dass es nur der dritte Platz wurde, fand Mannschaftsführerin Elisa Schmidtke nicht weiter schlimm: „Wir können trotzdem zufrieden sein.“ Ohne die etatmäßige Nummer eins Maxim von Ossenbruggen gingen die Hiesfelderinnen in ihre letzte Begegnung. Katharina Schlamann rückte an die erste Position und gewann. Amelie Kirking und Hanna Hemmert siegten im Einzel ebenfalls. In den Doppeln sollte es aber nicht reichen. Simone Bossak/Elisa Schmidtke und Sarah Breuer/Katharina Schlamann unterlagen. Einzig die Paarung Amelie Kirking/Hanna Hemmert war erfolgreich und sicherte den vierten Punkt. „Wir waren bei den Temperaturen einfach froh, den Platz endlich verlassen zu können“, sagte Elisa Schmidtke.

In der Bezirksliga war für die Damen des TC Rot-Gold Voerde nicht viel zu holen. Gegen Tabellenführer Bocholter TC Blau-Weiß hatte der Gastgeber beim 0:9 nicht den Hauch einer Chance. In keinem Spiel hatten die Voerder Damen Aussicht auf einen Sieg. „Das war nicht der Rede wert. Wir waren eigentlich sogar ganz gut drauf, aber hatten keine Chance. Wir wussten schon vor der Begegnung, dass es wahrscheinlich nichts zu holen gibt. Das war sehr schnell erledigt“. sagte Mannschaftsführerin Eva Ternoth“

Erfolgreicher war Nachbar SV 08/29 Friedrichsfeld. Die Damen siegten gegen Schlusslicht SC 1926 Bocholt mit 7:2. Das Team entschied dabei gleich vier Partien im Match-Tiebreak für sich. Yoka Krämer gewann 6:0, 6:0 an erster Position. Während sich Anika Rhiem und Nadine Schmitt an Position zwei und drei geschlagen geben mussten, bezwang Veronika Hähner ihre Gegnerin mit 6:3, 2:6, 10:5. Sarah Koshofer gewann kampflos. Lena Bruns behauptete sich mit 6:0, 4:6, 10:5. Im Doppel waren Schmitt/Hähner mit 4:6, 7:6, 10:2 und Koshofer/Trajkovic mit 0:6, 6:4, 10:6 erfolgreich. Krämer/Bruns siegten kampflos. „Wir haben immer wieder den Match-Tiebreak trainiert, das zahlt sich aus“, das zahlt sich aus“, sagte Yoka Krämer.

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