Dinslaken: SGP Oberlohberg spielt starke Saison in Fußball-Kreisliga A

Fußball : Jens Szopinski verabschiedet sich mit Platz zwei

Der Trainer des A-Ligisten SGP Oberlohberg ist mit dem Abschneiden seiner Mannschaft in der abgelaufenen Saison sehr zufrieden. Sie hat die Meisterschaft nur knapp verpasst. Allerdings findet der Coach auch kritische Worte.

Als Jens Szopinski am 1. Juli 2017 seinen neuen Posten als Trainer beim Fußball-A-Ligisten SGP Oberlohberg antrat, hätte er sich nicht träumen lassen, schon in der Folgesaison um die Meisterschaft mitzuspielen. Der gebürtige Oberhausener war von der Zweitvertretung der Spvgg. Sterkrade-Nord zu den „Dörflern“ gewechselt und hatte dort auch sehr schnell Erfolg.

Nach einem holprigen Start ging es stetig bergauf mit der SGP. „Ich erinnere mich noch gut an unsere Weihnachtsfeier im Jahr 2017. Da hat die Mannschaft mir schon mitgeteilt, dass sie sehr zufrieden mit meiner Arbeit ist. Und in der Rückrunde haben wir nochmal einen Zahn zugelegt“, sagt der Trainer.

In der Tat hat die SGP Oberlohberg eine sehr starke Rückserie hingelegt und die Spielzeit am Ende auf dem siebten Tabellenplatz abgeschlossen.

Das zweite Jahr unter Jens Szopinski, die Saison 2018/29, sollte allerdings noch um einiges besser und erfolgreicher werden. „Ich habe in der zweiten Hälfte der Rückrunde 2017/18 schon gemerkt, dass sich etwas tut in der Mannschaft. Wir haben uns zu dieser Saison noch einmal punktuell verstärkt und eine sehr gute Serie gespielt“, sagt der scheidende Coach.

Auch wenn es mit 73 Punkten zur Meisterschaft nicht gereicht hat, ist Szopinski stolz auf das Geleistete. „Es war ein harter Zweikampf mit dem TV Voerde, dem man nur gratulieren kann. Aber in anderen Kreisen hätten 73 Punkte sicher zur Meisterschaft und zum Aufstieg gereicht“, sagt er.

In Szopinskis Fazit über seine Zeit bei der SGP Oberlohberg gibt es aber nicht nur positive Aspekte. Der Trainer äußert sich im Abgang auch kritisch über den Verein: „Die Mannschaft hätte mehr Respekt und einen würdigen Abschied verdient. Die meisten von uns verschlägt es in neue Vereine zu neuen Aufgaben, da wäre eine richtige Verabschiedung schon gut gewesen. Ich brauche keine Blumen, aber für die Jungs tut mir das leid. Auch verdiente Spieler wie Marco Dyba, die nach Jahren bei der SGP die Schuhe an den Nagel hängen, haben das so nicht verdient. Dennoch wünsche ich der SGP weiterhin viel Erfolg und gutes Gelingen für die neue Spielzeit.“

Einen gemeinsamen Abschluss mit seiner Mannschaft findet Jens Szopinski auch noch. Erst steht am kommenden Samstag ein Mannschafts- und Familientag an, ehe es dann drei Tage später noch auf die größte Insel der Balearen-Gruppe geht, nach Mallorca.

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