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Dinslaken Kobras können Rückstand nicht mehr aufholen

Eishockey : Dinslaken Kobras können Rückstand nicht mehr aufholen

Der Regionalligist verliert das Heimspiel gegen die Soester EG mit 3:4. Die Kobras-Fans sind hingegen wieder top.

Im fünften Heimspiel der Saison unterlagen die Dinslaken Kobras in der Eishockey-Regionalliga gegen die clever spielend Soester EG knapp mit 3:4 (0:0; 2:2; 1:2). Das erste Drittel begann zäh. Das Spiel beider Mannschaften war defensiv gut eingestellt, und es kam auf beiden Seiten zu vereinzelten Torchancen, die aber von beiden Keepern entschärft wurden.

Auf beiden Seiten fehlte der Mut und der Zug zum gegnerischen Tor. Folgerichtig ging es torlos in die erste Pause. „Unser erstes Drittel war das beste. Da hatten wir wenige, aber gute Torchancen, die von einem guten Torwart auf Dinslakener Seite verhindert wurden“, sagte der Soester Trainer Dieter Brüggemann. Der Start des zweiten Spielabschnitts lief für die Gäste nach Maß. Bereits nach 41 Sekunden fiel das erste Tor für die Soester. Torschütze war Martin Benes.

Die Kobras blieben unbeeindruckt und gaben fünf Minuten später die Antwort zum 1:1. Jesse Parker ließ die Kobra-Fans jubeln. Da das Spiel intensiver und ruppiger wurde, gab es viele Strafminuten auf beiden Seiten. Hart erwischt hatte es Alexander Zaslavski, der für eine zehnminütige Disziplinarstrafe in die Box geschickt wurde.

Im weiteren Verlauf gelang den Soestern sogar ein Tor in Unterzahl. Sie nutzten die ungenauen Pässe an der blauen Linie der Kobras und schickten Martin Benes auf die Reise, der seine Mannschaft erneut in Front brachte. Kurz vor der Pausensirene traf Pascal Behlau zum Ausgleich.

Das letzte Drittel war von Spannung geprägt. Innerhalb von zwei Minuten stellen die Soester einen Zwei-Tore-Abstand her. Die Torschützen waren erneut Martin Benes sowie Ernst Reschetnikow. Doch die Kobras gaben nicht auf. In der 46. Minute war es Stefan Dreyer, der den Anschluss zum 3:4 erzielte. Dabei blieb es jedoch bis zum Schluss. „Soest hat eine grandiose Leistung abgerufen. Das Einzige, was bei uns grandios war, waren die Fans“, sagte Dinslakens Trainer Milan Vanek. Die Kobras waren mit der lautstarken Unterstützung der Zuschauer in der Eissporthalle am Stadtbad drauf und dran, den Ausgleich zu erzielen. Aber durch gutes Pressing und Stellungsspiel der Gäste gelang das nicht mehr.

„Nach dem dritten Tor der Dinslakener sind wir ein bisschen ins Schwimmen gekommen, aber wir haben unsere Führung dann noch gut über die Zeit gebracht und am Ende auch verdient gewonnen“, sagte Gästecoach Dieter Brüggemann.

(RP)