Dinslaken 09 und RWS spielen Mittwoch in der Bezirksliga

Fußball : SuS 09 und RWS wollen totalen Fehlstart abwenden

Nach den Niederlagen zum Saisonstart soll in der englischen Woche Zählbares in der Fußball-Bezirksliga eingefahren werden. Die Dinslakener treffen am Mittwochabend auf den VfB Homberg II, die Lohberger auf BW Dingden.

Nach der knappen 0:1-Niederlage bei Blau-Weiß Dingden treffen die Bezirksliga-Fußballer des SuS 09 Dinslaken am Mittwochabend ab 19:15 Uhr auf den Mitaufsteiger VfB Homberg II. Die Homberger haben eine beeindruckende Serie in der vergangenen Saison hingelegt, so dass einige Trainer dem VfB den Durchmarsch zutrauen.

„In dieser Liga schustert sich jeder so ein bisschen die Favoritenrolle zu, von dem was ich gehört habe“, sagt 09-Trainer Thorsten Schramm. Für seine Mannschaft gehe es darum, weiter Erfahrung zu sammeln, die meist favorisierten Gegner zu ärgern und zu schauen, was die Mannschaft zu leisten im Stande ist und was nicht. „In Dingden hat man gesehen, dass die Jungs schon ziemlich viel leisten können und wir sollten zusehen, dass wir schon am Anfang der Saison ein paar Punkte einfahren“, betont der Übungsleiter. „Homberg hat gegen Friedrichsfeld drei Standardtore erzielt, aus dem Spiel heraus kam da auch nicht viel“, sagt Schramm zum 3:3 des Kontrahenten zum Auftakt gegen die SV 08/29. Personell muss der SuS-Coach auf den im Urlaub weilenden Bastian Bruß verzichten, außerdem müsse man bei Kevin Kirstein, der in Dingden verletzungsbedingt früh ausgewechselt werden musste, noch abwarten, ob ein Einsatz möglich ist.

Rot-Weiß Selimiyespor Lohberg hat nach dem 0:5 bei der TuS Mündelheim BW Dingden zu Gast (19.30 Uhr). „Wir wollen uns kampfstark, aggressiv und kompakt präsentieren und Dingden den Spaß am Fußball nehmen“, gibt Trainer Thorsten Albustin eine klare Marschroute vor. Verzichten muss er auf Ritchie Maaß, der sich in Mündelheim die Gelb-Rote Karte abholte, sowie Urlauber Emre Eren. Dafür kehren die zuletzt verhinderten Adrian Rakowski und Yasin Ilgar in den Kader zurück.

„Die Null soll so lange wie möglich stehen und wir hoffen, dass Dingden mit den Gegebenheiten, die wir ihnen anbieten, nicht so gut zurechtkommt“, setzt Albustin auf die für Dingden ungewohnte Asche als Faustpfand. Der Coach kennt den Kontrahenten noch aus seiner Zeit beim Hamminkelner SV, den er in der vergangenen Saison trainierte: „Er hat gute Individualisten, die gut Fußball spielen können. Wir müssen hart arbeiten, um etwas erreichen zu können. Aufgrund der holprigen Vorbereitung sind wir noch lange nicht eingespielt, aber wir schauen, dass wir trotzdem ein gutes Resultat erzielen.“

(pst)