Lokalsport: Die Resonanz beim Abendlauf stimmt

Lokalsport : Die Resonanz beim Abendlauf stimmt

Für die heutige Veranstaltung der TuS Drevenack sind bereits mehr als 1000 Meldungen eingegangen. Rund 300 Starter werden beim Hauptrennen auf die zehn Kilometer lange Strecke gehen. Ausrichter setzt auf sein bewährtes Konzept.

Christoph Müller nahm es mit Erstaunen zur Kenntnis. Viele Male war er schon beim Drevenacker Abendlauf gestartet, der Sieg war ihm jedoch verwehrt geblieben. Im vergangenen Jahr schließlich lief der Triathlet des TRC Essen seine bislang schlechteste Zeit bei der Veranstaltung mit Start und Ziel am Stadion am Buschweg - und gewann prompt. Dass 36:27 Minuten auch heute für den Sieg im Hauptlauf über zehn Kilometer (19.30 Uhr) reichen werden, ist nicht unbedingt wahrscheinlich. Müller will auf jeden Fall auch bei der 14. Auflage der Veranstaltung wieder vorne mit dabei sein und zählt mit Blick auf die Meldeliste auch zu den Favoriten. "Wenn ganz schnelle Leute kommen, dann melden die aber im Normalfall auch am Wettkampftag nach", sagt Organisator Manfred Franz, der durchaus noch mit dem einen oder anderen Unbekannten rechnet, der seinen Hut als Sieganwärter in den Ring werfen könnte.

Egal, was letztlich an der Spitze passiert: Der Veranstalter kann jetzt schon wieder eine zufriedene Bilanz ziehen. Denn insgesamt sind bei der Turn- und Spielvereinigung bereits 1020 Voranmeldungen eingegangen. "Das ist für uns ein sehr gutes Ergebnis", sagt Franz, der mit rund 100 Nachmeldungen am Wettkampfabend rechnet und mit der Zahl von über 300 Startern im Zehn-Kilometer-Lauf sehr gut leben kann: "Das haben viele Veranstaltungen in der Umgebung nicht mehr."

Der Trend geht bei den Volksläufen momentan eindeutig zu den kürzeren Distanzen, die auch mit weniger Trainingsaufwand bewältigt werden können. So verzeichnet auch beim Drevenacker Abendlauf die Fünf-Kilometer-Runde mit mehr als 400 Voranmeldern das größte Teilnehmerfeld.

Hitze, Gewitter, Starkregen - die TuS Drevenack hat bei der Veranstaltung am ersten Freitag im Juli in den vergangenen Jahren alles schon erlebt. So geht der Blick von Manfred Franz in den Tagen vor dem Ereignis regelmäßig auf die Wettervorhersagen. "26 bis 28 Grad" könnten es werden, hat der Organisator erfahren. Möglicherweise könnte das zu warm für ganz schnelle Zeiten sein, aber dies wären sicherlich auch nicht die schlechtesten Bedingungen für die Sportler.

Mit Blick auf die erfolgreichen Auflagen der vergangenen Jahre hat der Veranstalter TuS Drevenack alles beim bewährten Ablauf belassen. Neu ist lediglich, dass der Lions Club Hünxe um das Pfandgeld, das die Läufer bei Rückgabe ihres Zeitnahme-Chips bekommen, bittet. Mit dem Erlös sollen das Kinderheim in Drevenack und das Friedensdorf International unterstützt werden.

Manfred Franz wünscht sich für den heutigen Tag, dass die Teilnehmer, die beim abschließenden Hauptlauf an den Start gehen, frühzeitig anreisen: "Es wäre gut, wenn alle schon eine Stunde vor dem Start da sind, denn unser Parkplatz liegt ja an der Strecke, da könnte es sonst beim Fünf-Kilometer-Lauf zu Problemen kommen", sagt der Organisator. "Außerdem können sich die Leute dann auch ohne jede Hektik ihre Startnummer abholen."

(RP)
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