Derby der Mintraber

Noch herrscht Sommerpause auf der Trabrennbahn am Bärenkamp. Doch bevor die "Großen" am 9. August wieder ihre Runden drehen, wird Samstag der Derby der Minitraber ausgetragen. Sechs Rennen auf dem Halbmeilenkurs.

Am vergangenen Sonntag war es mal wieder der Ex-Champion, der das traditionelle Derby in Berlin gewann. Heinz Wewering siegte in der Bundeshauptstadt und fügte seiner riesigen Trophäensammlung einen weiteren Titel hinzu. "Und immer eine Woche später veranstalten wir das Derby der Minitraber", erzählt Karola Döme und wünscht sich etwas mehr Aufmerksamkeit für die Ponys und deren jungen Fahrerinnen und Fahrer am kommenden Samstag auf der Trabrennbahn am Bärenkamp.

Auch Rita Drees dabei

Zusammen mit Rita Drees, der erfolgreichsten Amateurfahrerin der Welt, hatte Karola Döme die Idee einer solchen Veranstaltung vor 16 Jahren aus Schweden mitgebracht. "In den letzten vier Jahren machen wir das in Dinslaken, vorher waren wir in Gelsenkirchen und Dülmen", wirbt Döme für die etwa zweistündige Veranstaltung auf dem Halbmeilenkurs. Sechs Rennen sind am Samstag ab 15 Uhr vorgesehen, wobei die Ponys nach Stockmaß eingeteilt werden. "Die kleinsten Pferde haben gerade mal 88 Zentimeter, die größten 1,07 Meter", so Döme, deren Anregung seit Jahren in erster Linie bei den Kindern von Fahrern, Trainern und Besitzern von Trabrennpferden große Begeisterung ausgelöst hat. "Die trainieren mit den Ponys und den kleinen Sulkys zumeist zu Hause auf dem eigenen Gelände, einige auch auf der Bahn in Gelsenkirchen", erzählt Döme, die das Derby als reinen Spaß für Teilnehmer und Zuschauer sieht.

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Deswegen bleibt am Samstag auch der Totalisator geschlossen. Und auch Geld wird keines ausgezahlt. "Dafür haben wir für die Sieger schöne Ehrenpreise, für die es sich schon lohnt, sich ins Zeug zu legen", so die Organisatorin des Derbys.

Wertvolle Ehrenpreise

Richtig spannend wird es im abschließenden sechsten Rennen, in dem die sechs Erstplatzierten der Vorläufe startberechtigt sind. Und da geht es um den Ehrenpreis der Globus Services von Michael Wiegel, der auch die Preise für die fünf vorherigen Rennen zur Verfügung stellt.

(RP)