Dennis Kohl gewinnt mit DEG Rhein Rollers den Inlinehockey-Pokal

Inlinehockey : Dennis Kohl holt mit den DEG Rhein Rollers den Pokal

Inlinehockey: Der Torhüter der Kobras ebnet dem Team im Halbfinale mit vier gehaltenen Penaltys den Weg ins Endspiel.

Was haben ein Eishockey-Torhüter der Dinslaken Kobras, ein Eishockey-Spieler des EV Duisburg und ein Skaterhockey-Spieler, der bis vor kurzem für die Duisburg Ducks aufgelaufen ist, gemeinsam? Sie haben mit den DEG Rhein Rollers den Inlinehockey-Pokal gewonnen. Die Düsseldorfer Mannschaft setzte sich beim Final-Turnier im Mannheimer Friedrichspark durch.

So konnte der gebürtige Duisburger Dennis Kohl im Tor der Rot-Gelben sein Titeldebüt im Inlinehockey feiern. Auch Füchse-Verteidiger Alexander Eckl und die Ex-Ente André Ehlert konnten sich freuen. Beim Inlinehockey sind anders als im Skaterhockey Bodychecks verboten. Außerdem wird mit einem Inline-Puck statt mit einem Ball gespielt.

Im Finale besiegten die DEG Rhein Rollers die Kaufungen Hornets aus dem Großraum Kassel mit 5:0. Hier erzielte EVD-Spieler Alex Eckl das erste Tor. Deutlich spannender war es im Halbfinale gegen den gastgebenden ISC Mannheim, das die Rheinländer mit 2:1 nach Penaltyschießen gewannen. André Ehlert verwandelte den entscheidenden Versuch im Schusswettbewerb; Dennis Kohl wehrte vier Mannheimer Penaltys ab und ebnete so den Weg ins Endspiel.

In der Vorrunde hatten sich die Rhein Rollers gegen die Chemnitz Ronnys (5:3) und die Mainprimaten Frankfurt (5:4) durchgesetzt, das Spiel gegen Kaufungen aber mit 1:3 verloren. „Am 14. und 15. September findet nun das Final-Turnier um die Deutsche Meisterschaft statt“, sagt Kohl. Anders als im Skaterhockey gibt es im Inlinehockey keine Bundesliga mehr, weshalb die Turnierform nötig ist. International ist Inlinehockey im Vergleich zum Skaterhockey die größere Variante.

(the)
Mehr von RP ONLINE