Den Sportpreis Voerde gibt es nun seit fast 21 Jahren

Auszeichnung : Sportpreis Voerde – eine Erfolgsgeschichte

Seit der ersten Ehrung im November 1998 sind 21 Jahre vergangen und 125.000 Euro an Preisgeldern ausgeschüttet worden. Das wurde in der Schützenhalle Friedrichsfeld groß gefeiert. Auch den Sponsoren wurde gedankt.

Was für eine Erfolgsgeschichte, was für ein Engagement von Sponsoren über mehr als zwei Jahrzehnte. Den Sportpreis Voerde des Stadtsportverbandes gibt es nun seit 1998. Und Monat für Monat werden Athletinnen und Athleten oder Mannschaften aus dem Stadtgebiet für besondere Leistungen ausgezeichnet. Und es gibt nicht nur eine Urkunde, sondern auch immer jeweils 500 Euro, die gerade der Nachwuchs oft gut gebrauchen kann. Um das alles in einem würdigen Rahmen zu feiern, hatten die Sponsoren in die Schützenhalle Friedrichsfeld eingeladen, wo auch noch die Sportpreise 250, 251 und 252 vergeben wurden.

Für Bürgermeister Dirk Haarmann, der nach der Begrüßung durch Sponsor und Hausherr Georg Schneider, die Grüße der Stadt überbrachte, ist das Engagement der fünf Sponsoren eine großartige Geste. Entsprechend dankte er der Baugesellschaft Langenfurth, der Firma van Rheinberg, der Spedition Schneider, der Volksbank Rhein-Lippe und der Wohnbau Dinslaken für die Bereitstellung der finanziellen Mittel von inzwischen 125.000 Euro über die vielen Jahre.

Im Mittelpunkt standen aber auch diesmal die Sportlerinnen und Sportler, die sich über die Ehrung und jeweils 500 Euro freuen durften. Zunächst zählte Gerhard Rademacher, stellvertretender Vorsitzender des Stadtsportverbandes, die Erfolge der Nachwuchs-Kanutin Mia Florkowski vom KC Friedrichsfeld auf, die Nummer 252 des Sportpreises erhielt. Die 13-Jährige hatte sich bei der Westdeutschen Meisterschaft auf der Wedau drei Titel gesichert und kehrte von der DM aus Brandenburg mit zwei Bronzemedaillen zurück.

Schon zum zweiten Mal nach 2011 wurden die Tischtennis-Damen des TV Voerde ausgezeichnet, es gab Sportpreis Nummer 251. In fast identischer Besetzung wie vor acht Jahren hatte sich das Team nach dem unglücklichen Abstieg in die Verbandsliga direkt den Wiederaufstieg in beeindruckender Weise ohne jeden Verlustpunkt gesichert. Jutta König, Marion Schmidt, Martina Urban, Iris Herrmann und Heike Luckmann schreiben im Moment ihre Erfolgsgeschichte fort und liegen auch in der NRW-Liga unangefochten an der Spitze. Nach sechs Spielen lautet die Bilanz 12:0-Punkte. Ein erneuter Aufstieg scheint möglich.

Die Laudatio für Sportpreis 250, einem echten Jubiläum, überließ Marc Andrè Indefrey, der erst vor einiger Zeit gewählte neue Vorsitzende des Stadtsportverbandes, dem Mann, der die Geschicke des Sports in der Stadt über viele Jahre mitgeprägt hat. Dieter Ellerbrock, Vorgänger von Indefrey und inzwischen aufgrund seiner großen Verdienste zum Ehrenvorsitzenden ernannt, bat 15 junge Damen und einen jungen Mann nach vorne, die im Jazz- und Modern-Dance Titel um Titel sammeln und einen Aufstieg nach dem anderen feiern. Die Formation Mirage hatte schon 2015 einen Sportpreis bekommen und war danach unter der Trainingsleitung von Ljajla Horn-Ivanisenko in den Ligen nicht mehr zu stoppen.

Das gipfelte in diesem Jahr mit dem Aufstieg in die Erste Bundesliga. Leonie Bruemmer, Miriam Crosmann-Gimenez, Marie Ebert, Helen Franke, Vivien Keßler, Maja Langhoff, Maike Manthey, Cara Lee Mobers, Anne Pillekamp, Laura Poot, Paula Schröder, Jule Stoppacher, Davina Terhorst, Caijtlin Grace Titherington, Kaj Sebastian Vaisänen und Alina von Beeck trainieren viermal wöchentlich, um ihren Standard noch weiter zu verbessern. Mit der Ehrung verband Ellerbrock aber auch den Dank an den 1. Voerder Tanzsprtclub, wo seit Jahren gute und erfolgreiche Arbeit geleistet wird.

Eingeladen waren übrigens alle bisherigen Preisträger, Funktionäre aus den Vereinen der Stadt und Vertreter der politischen Gremien. Natürlich waren nicht alle gekommen. Doch die große Halle war sehr gut gefüllt. Und nach dem offiziellen Teil ließen es sich alle bei einem großen Büffet gut schmecken.

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