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Trabrennen: Comeback von Karat misslingt

Trabrennen : Comeback von Karat misslingt

Jörg Hafer konnte bei fünf teilweise sehr chancenreichen Fahrten keinen einzigen Treffer verbuchen, überdies war ein dritter Rang mit Bronzesummerland die beste Ausbeute des Amateurchampions. Zum rabenschwarzen Tag passte, dass auch Karat beim Comeback nur Rang vier belegte.

Mit einem vollen Elf-Rennen-Programm begann auch am Bärenkamp der "dunkle Monat" des Jahres. Allzu dunkle Sieger gab es an diesem Abend zwar nicht, doch einer dürfte den Abend geradezu als "schwarz" empfunden haben. Jörg Hafer konnte bei fünf teilweise sehr chancenreichen Fahrten keinen einzigen Treffer verbuchen, überdies war ein dritter Rang mit Bronzesummerland die beste Ausbeute des Amateurchampions. Zum rabenschwarzen Tag passte, dass auch Karat beim Comeback nur Rang vier belegte.

Robbin Bot brachte die grundzuverlässige Simaja im elften Lauf zum "Profi-Cup" als Siegerin zu lohnenden Odds von 62:10 ins Ziel. Damit konnte Bot Platz drei festigen und den Abstand auf Tabellenführer Roland Hüslkath zwar verkürzen, doch diesem genügten die Punkte des dritten Ranges mit Carino R, um sich souverän zu behaupten. Nur ein Totalausfall im letzten Lauf und ein Sieg von Michael Nimczyk können einen alleinigen Erfolg des "Goldhelms" in diesem Jahreswettbewerb noch verhindern.

Spannend war es zugegangen, denn Simaja hatte gegen 1083:10-Außenseiter Shutterfly mit Alexander Kelm alles geben müssen, um zu bestehen. Zwei Runden vor Schluss war Simaja nach vorn gegangenen, doch der kräftigst unterstützte Shutterfly kämpfte sich noch einmal an die geflüchtete Stute heran. Der sorgte dann in erster Linie dafür, dass die Vierwette nicht getroffen wurde, obwohl dahinter mit dem speedigen Carino R und Air France wettbare Pferde einliefen. So aber entstand ein Jackpot.

Es waren weder bei den Profis noch bei den Amateuren die "üblichen Verdächtigen", die sich zweimal in die Siegerliste eintragen konnten. Victor Gentz unterstrich seine gute Form wie die des Quartiers durch einen Doppelschlag. Die Auftaktprüfung gewann er mit dem dreijährigen Barnaby, der in der Distanz ganz souverän davon zog zur lukrativen Siegquote von 46:10 gegen Unalys und Contento Toscana, was in der Dreierwette gleich 2.805:10 ergab. Ebenfalls gutes Geld gab es nach dem Triumph mit Blättermann, der in der Maidenklasse für 63:10 überlegen zum Zuge kam. Gibsy Queen lief als Zweite die Form aus, während Alexander Kelm mit Pink Princess nach einer Behinderung eines Konkurrenten aus der Wertung genommen wurde.

Motiviert agierte Annemiek Beekman, die den Hobbyfahren ihren Stempel aufdrückte. Mit 79:10-Chance Ycewater hielt sie die Gegner in Schach, Favorit Beissinger (Jörg Hafer) musste mit Rang vier zufrieden sein. Mit Co-Favorit Bronze Summerland kam der Amateurchampion als Dritter zumindest in der Wette ein, doch auch hier saß Beekman hinter dem Sieger. Der favorisierte Cashflow hatte keine große Mühe, sich durchzusetzen.

(din-press)