Bronze für den KC Friedrichsfeld bei DM in Hamburg

Kanu : Zweimal Bronze für den KC Friedrichsfeld

Die Nachwuchskanuten des KFC machten bei den Deutschen Meisterschaften in Hamburg auf sich aufmerksam. Zu den zwei dritten Plätzen kamen zwei fünfte Ränge und weitere Finalteilnahmen.

Eine ebenso anstrengende wie erfolgreiche Woche liegt hinter dem Nachwuchs des Kanuclub Friedrichsfeld. Mit Eltern und Trainern im Gepäck machten sich die elf Talente in der vergangenen Woche auf nach Hamburg zu den Deutschen Meisterschaften.

Nach der Anreise am Montag luden am frühen Dienstagmorgen  die Trainer Werner Emde und Lutz Liwowski zum Training, schließlich wurde es einen Tag später ernst für den Nachwuchs. Mittwoch startete der Kanu-Mehrkampf, ein Wettkampf, der in fünf Disziplinen unterteilt wird. Dieser beginnt mit 100 Meter Zeitfahren, gefolgt vom Schlussweitsprung und 40 Sekunden Druckwürfe an die Wand. Abschließend werden 1500 Meter gelaufen und erst zwei Tage später kommt mit dem 1000-Meter-Paddeln die letzte Disziplin. Hier schaffte Friedrichsfelds Liv-Grete Liwowski bei den 13-Jährigen den fünften Platz von insgesamt 32 Teilnehmern. Knapp hinter ihr landete Insa Hülsdonk. Rieke Kliche belegte den elften Rang, zwei Plätze vor Mia Florkowski. Nils-Lasse Fuchs landete auf dem 13. Rang. Erwähnenswert sind die ersten und zweiten Plätze von Liv-Grete Liwowski über die 1000-Meter-Paddeln und das 100-Meter-Zeitfahren. Bei den 14-jährigen Mädchen schaffte es Linn Sütel auf den 17. Platz, bei den Jungs landete Nicolai Weltgen auf dem 15. Platz, Vereinskamerad Mathis Staufermann belegte Rang 27.

Der 21-jährige Robin Nigbur startete für den Kanuverband Nordrhein-Westfalen und holte im Vierer über 1000 Meter die Bronzemedaille. Über die Distanz von 500 Meter schaffte Nigbur ebenfalls das Finale und wurde Achter. Auch im Zweier gelang Nigbur der Finaleinzug über die 1000 Meter, auch hier belegte er den achten Platz. Im Vierer über 500 Meter holten Liv-Grete Liwowski, Rieke Kliche, Linn Sütel und Mia Florwowski den fünften Platz und verpassten das Treppchen nur knapp. Die Boote drei, vier und fünf überquerten fast zeitgleich die Linie, zwar mit dem schlechteren Ende für die Friedrichsfelder, diese machten ihren Trainer aber mächtig Stolz. „Die Mädels sind alle aus dem jungen Jahrgang und die ersten vier Boote aus dem älteren. Das war wirklich eine klasse Leistung“, berichtet Pressesprecherin Katja Bückmann.

Über die 2000 Meter Langstrecke reichte es bei Mathis Staufermann und Nicolai Weltgen zu einem guten siebten Platz im Zweier. Nachwuchskanute Nils-Lasse Fuchs fuhr ein starkes Rennen im Einer über die Langstrecke und landete auf dem fünften Platz. Auch hier waren die ersten vier des Rennens allesamt aus dem älteren Jahrgang und keines der Boote aus Nordrhein-Westfalen. „Das war schon wirklich richtig gut“, so Bückmann.

Sonntag traten der KCF-Tross den Heimweg an und blickte auf eine erfolgreiche Woche zurück. „Sie war mit sehr viel Aufwand verbunden, weil wir die Kinder rund um die Uhr bekochen und zu den verschiedenen Rennen müssen. Aber es macht auch Spaß und am Ende sind wir mit guten Leistungen belohnt worden“, sagt Bückmann.

(che)
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