Lokalsport: Bot und Unstoppable sind kaum zu stoppen

Lokalsport : Bot und Unstoppable sind kaum zu stoppen

Trabrennen: Zehn Rennen heute Abend am Bärenkamp. Springreiter steigen in den Sulky. Jackpot in der Zweierwette des vierten Rennens.

Mit vollen Segeln geht es in den nächsten Monat. Am heutigen Montag stehen auf der Dinslakener Trabrennbahn am Bärenkamp zehn gut besetzte Rennen auf der Abendkarte. Der erste Start erfolgt um 18.30 Uhr. Und schon im zweiten Rennen steigen die Springreiter in den Sulky, die ihren Kolleginnen, die schon öfter auf der Halbmeilenbahn zu Gast waren, nacheifern wollen. Mit Pferden kennen sie sich natürlich alle aus, aber reicht das, um im Rennen die Nase vorn zu haben?

Kürzlich gab es die erste Niederlage für Unstoppable auf der Halbmeilenbahn in Dinslaken. Anschließend kehrte das Erfolgspferd aus dem Besitz von Ursula Augst auf die Siegerstraße in imposanter Manier zurück. Auch außen herum war der Zola Boko-Sohn in Berlin nicht aufzuhalten. Im "Amtierender König Laszlo Vadon-Preis" trägt Unstoppable damit ganz klar die Favoritenbürde. Robbin Bot will beim zehnten Start den siebten Sieg. Können Fantasia Newport (Michael Nimczyk), Bella du Rezidal (Ralf Oppoli) oder Cieta Select (Jan Thijs de Jong) ihn stoppen? Die Konkurrenz ist groß, doch die Form spricht für den Schützling von Robbin Bot.

Doch auch der Goldhelm wird sich auf dem Weg zum erneuten Championat kaum aufhalten lassen. An diesem Abend sollte er nicht mit leeren Händen heimfahren. Schon im ersten Rennen könnte Michael Nimczyk punkten mit Alao Scott, der jüngst den zweiten Platz am grünen Tisch einbüßte. Vor allem Roland Hülskath dürfte mit Emine Smiling etwas dagegen haben, doch auch der Bürgertraber Ignatz von Herten kommt für den Sieg in Betracht. Robin Vercammen hat den Herten-Traber schließlich gleich beim ersten Lebensstart zum vollen Erfolg gelenkt.

Für Dragona sieht es nun wieder viel besser aus. Der siebenfache Sieger hatte sich zuletzt in Berlin in der Breeders Crown doch etwas "verhoben". Mit Robin Vercammen sollte er im Viererwettrennen an dritter Stelle in die Erfolgsspur zurückkehren.

Im fünften Rennen scheint alles für die Neuerscheinung Magister in der Hand von Michael Nimczyk zu sprechen. Der Wallach muss wohl nur auf den Beinen bleiben, um die Gegner klar auf Distanz halten zu können.

Zuvor wird im vierten Rennen ein Jackpot in der Zweierwette in Höhe von 500 Euro ausgespielt. Auch hier deutet vieles auf ein Kräftemessen zwischen Robbin Bot und Michael Nimczyk hin. Die einmal auf der Derbybahn großartig laufende Here she goes will nun an diese Form anknüpfen, bekommt es dabei aber mit Jarno Cortina zu tun. Dafür, dass aus einem Duell auch ein Dreikampf werden kann, will Jan Thijs de Jong mit dem Doppelsieger Daro Lane sorgen. Ein weiterer Nachwuchsmann namens Danny Brouwer will gar dafür verantwortlich sein, dass dank Velten Maranello sogar ein Vierkampf entsteht. Und sollte Ronald de Beer es schaffen, Ivy Quinoo glatt ins Rennen zu bringen, steht gar ein Fünfkampf ins Haus. Keine leichte Aufgabe also für die richtigen Kreuzchen auf dem Tippschein.

Nicht springen - traben! Das ist die Devise bei den Springreitern, die im zweiten Rennen Trab fahren müssen. Nico W mit Hank Melse ist vor dem Zug leicht favorisiert, doch Gästefahren haben ihre eigenen Gesetze. In der Wiederholung an neunter Stelle führt wohl kein Weg an Nico W und Championesse Julia Knoch vorbei.

Im elften Lauf zum Drensteinfurt-Cup der Amateure messen sich die Hobbyfahrer an siebter Stelle der Programmfolge. Thomas Maaßen sitzt hinter Erfolgstraber Unik Mac Laid, doch die elf Gegner lauern auf ihre Chance.

(cb)