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Lokalsport: Beste Saisonleistung des Hiesfelder Hockey-Teams

Lokalsport : Beste Saisonleistung des Hiesfelder Hockey-Teams

Verbandsligist TV Jahn bezwingt den Oberhausener THC souverän mit 13:0 ab und steuert auf Aufstiegskurs.

Manuel Freynik war zufrieden. "Das war unsere beste Saisonleistung. Das können wir jetzt sehr gut gebrauchen", freute sich der Trainer des TV Jahn Hiesfeld nach dem 13:0 (5:0) über die dritte Mannschaft des Oberhausener THC in der Zweiten Hockey-Verbandsliga. Da die Hiesfelder inklusive des Oberhausen-Spiels vier Begegnungen in 14 Tagen zu absolvieren haben, kommt die gute Form genau zum rechten Zeitpunkt. "Wir haben sehr strukturiert gespielt. Das hat mir gut gefallen", lobte der Coach. Positiv sei zudem gewesen, dass sein Team die komplette Spielzeit über dran geblieben sei und keinen Schlendrian habe aufkommen lassen.

Trainer Manuel Freynik bei der Taktik-Besprechung. Foto: Markus Joosten

Allerdings profitierte der Gastgeber auch von einem Platzverweis für den Kontrahenten. Nach etwas mehr als zehn Minuten handelte sich ein Akteur der Gäste eine Rote Karte ein, nachdem er seinen Gegenspieler mit dem Schläger vor das rechte Schienbein geschlagen hatte. Den sich nun bietenden Platz nutzten die Hiesfelder, die von Beginn an die Partie dominierten, um den Torreigen zu starten. Nachdem die "Veilchen" in der Anfangsphase schon einige Male am Oberhausener Keeper gescheitert waren, gingen sie nach knapp einer Viertelstunde durch Patrick Behr in Führung, der nach der fünften Strafecke die Übersicht behielt. Einige Minuten später brachen die "Veilchen" die ohnehin schon nicht übermäßige Gegenwehr der Gäste mit dem 2:0 durch Max Stepper, der mustergültig von Nils Schiffer bedient wurde. Nun legten die Hiesfelder in nur wenigen Minuten durch Fabian Kupetz (2) und wiederum Max Stepper nach. Die Oberhausener, im Schnitt etwa 20 Jahre älter als die Akteure des Gastgebers, waren chancenlos.

In der zweiten Hälfte blieben die Hiesfelder weiterhin konsequent im Spielaufbau, auch wenn sie mehrere Torchancen ausließen. Max Stepper (3), Fabian Kupetz, Lukas Aniola, Kristof Krahn, Nils Schiffer und Michel Schneider stellten den Endstand her.

"Dass wir in der Höhe gewinnen, hätte ich nicht gedacht. Wir haben auch erst nach der Roten Karte angefangen Tore zu schießen", sagte der Hiesfelder Übungsleiter mit Blick auf die zahlenmäßige Überlegenheit seines Teams. Er hob aber auch die Stärke seiner Mannschaft hervor. "Das zeigt schon, dass wir nicht in diese Liga gehören." Ziel sei, die nächsten Spiele erfolgreich zu bestreiten und damit den Aufstieg perfekt zu machen. In der derzeitigen Form sollte das gelingen.

(pst)