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Handball: Beim MTV wird das Personal langsam knapp

Handball : Beim MTV wird das Personal langsam knapp

In Langenfeld fehlen heute Michael Steffens, Timon Seesing und Jonas Höffner. Trotzdem glaubt Marius Timofte an seine Mannschaft.

Handball-Oberligist MTV Rheinwacht Dinslaken spielt eine bemerkenswerte Saison. Galt bisher der Klassenerhalt als einziges Ziel, so schnuppert die Mannschaft um Spielertrainer Marius Timofte und Obmann Heinz Buteweg inzwischen bei gerade mal fünf Verlustpunkten und zwei Zählern Rückstand auf Ratingen und Mönchengladbach als Tabellendritter an der Spitzenposition. Vor dem Spiel bei der SG Langenfeld besitzen die Dinslakener zwei Punkte Vorsprung vor dem heutigen Gegner, den sie unbedingt auf Distanz halten wollen. "Das wird aber eine mehr als schwierige Aufgabe", weiß Marius Timofte, der großen Respekt vor den heimstarken Langenfeldern hat. "Da haben wir auch in der vergangenen Saison nicht gut ausgesehen", weiß der Coach, "bis auf zwei oder drei Tore haben die uns nie herankommen lassen."

Zudem hat Timofte bei seinen Spielern eine gewisse Müdigkeit nach den anstrengenden Spielen der letzten Wochen beobachtet, was auch den Dinslakener Fans bei den Heimspielen gegen Königshof und Lank nicht verborgen blieb. Entsprechend hat der Rumäne das Training dosiert, um heute möglichst frisch auf der Platte stehen zu können.

Doch den MTV plagen personelle Sorgen. Kreisläufer Michael Steffens ist aus privaten Gründen nicht dabei, Linksaußen Timon Seesing fehlt wegen beruflicher Verpflichtungen und Nachwuchsmann Jonas Höffner wird in der Reserve gebraucht. Dafür hat Steffen Wagner wieder voll trainiert und steht als Alternative zur Verfügung.

Die SG Langenfeld mit Trainer Leszek Hoft, der auch eine MTV-Vergangenheit hat, baut auf Regisseur Andrè Eich, steht kompakt in der Abwehr und ist vor allem im Rückraum sehr gefährlich.

(RP)