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B-Kreisligist Wacker Dinslaken feiert mühelosen 7:1-Sieg.

Fußball : Wacker bleibt Spitzenreiter auf den Fersen

Kreisliga B: Durch einen 7:1-Erfolg verkürzten die Dinslakener den Rückstand auf drei Punkte. In drei Wochen steht das Gipfeltreffen beim Tabellenführer Rhenania Hamborn an.

Dank eines 7:1 (5:1)-Heimsieges im Nachholspiel gegen den 1. FC Hagenshof hat der SC Wacker Dinslaken den Abstand auf den Spitzenreiter der FußballKreisliga B, Rhenania Hamborn, auf drei Punkte verkürzt. In einer äußerst einseitigen Partie wurden die Dinslakener von Beginn an ihrer Favoritenrolle gerecht. Der Tabellenzweite ging durch Dennis Nelleßen in der siebten Minute in Führung. Nur 360 Sekunden später bereitete der stark aufspielende Janoczek das 2:0 vor, das ebenfalls Nelleßen erzielte. Kurze Zeit später nutzte der Wacker-Stürmer auch seine dritte Torchance und machte damit seinen lupenreinen Hattrick perfekt.

Nachdem die Gäste aus dem Nichts mit ihrer einzigen Torchance im gesamten Spiel per Elfmeter das 1:3 erzielt hatten (26.), erhöhten die Dinslakener durch Nelleßen (29.) und Semih Aydin (34.) noch vor der Pause auf 5:1. In der zweiten Halbzeit verlief die Begegnung nahezu ereignislos, da die Mannschaft von Trainer Julien Wans einen Gang zurückschaltete und die offensiv überhaupt nicht stattfindenden Gäste sich noch weiter in die eigene Hälfte zurückzogen. Zehn Minuten vor dem Ende sorgte Kai Joskowiak mit einem Schuss aus knapp 20 Metern ins rechte obere Eck dann doch noch für ein Highlight. Den Schlusspunkt setzte Julien Kurz mit seinem Elfmeter (89.).

Julien Wans war zufrieden mit dem Spiel seiner Schützlinge und blickt nun positiv auf den Rest der Saison. Er ist davon überzeugt, dass das erklärte Ziel, der direkte Aufstieg, erreicht wird. Begeistert zeigt er sich von der Trainingsbeteiligung seines Teams. Denn im Moment stehen ihm bei jedem Training 18 bis 20 Spieler zur Verfügung, was „in der Kreisliga B absolut nicht selbstverständlich ist. Wir wollen jetzt bis zum Ende alle Spiele gewinnen und wenn Rhenania Hamborn noch Punkte liegen lässt, sind wir da“, lautet die kleine Kampfansage des Coaches. In drei Wochen hat seine Mannschaft die Möglichkeit, selbst dafür zu sorgen. Denn dann kommt es zum Spitzenspiel bei Rhenania Hamborn.

(ja)