Fußball: Auf den Möllener Sturm ist Verlass

Fußball: Auf den Möllener Sturm ist Verlass

In der Hinrunde war die Defensive bei Glückauf Möllen noch das Prunkstück, mittlerweile ist nur noch auf den Sturm Verlass. Doch trotz der schwankenen Leistungen innerhalb der Mannschaftsteile spielt die Truppe von Trainer Jörg Lieg eine gute Saison ist ein Geheimfavorit auf den Aufstieg. Da sie bisher die wenigsten Spiele aus der Spitzengruppe absolviert hat, täuscht der aktuell fünfte Tabellenplatz über die Ambitionen hinweg.

Wenn alles normal läuft, dann fährt Glückauf morgen gegen den Vorletzten der Liga, die Weseler Zebras, den zwölften Saisonsieg ein. Für den Coach sind die drei Punkte Pflicht, wenn das Team weiter oben mitspielen möchte, doch er möchte auch eine Weiterentwicklung sehen: "Man könnte sagen, Hauptsache irgendwie gewinnen. Aber die Mannschaft soll auch das im Spiel umsetzen, was wir im Training einstudiert haben." Garant für die erfolgreichen Partien war zuletzt der Angriff, der die Schwächen der Abwehr mit vielen Toren wettmachte. "Hinten ist irgendwie der Wurm drin. Wir müssen wieder konzentrierter sein und uns cleverer anstellen. Ich will nicht noch einmal so um den Sieg bangen wie in der vergangenen Woche", spricht Lieg das 4:3 gegen Dostlukspor an. Bis auf Dominik Lech, er befindet sich wieder im Aufbautraining, hat Lieg alle Mann an Bord.

Nur eine dünne Personaldecke steht dem Trainer des SV Spellen, Ingo Bargmann, gegen Barisspor Bottrop zur Verfügung. Nach zwei Siegen in Serie ist die Stimmung innerhalb der Mannschaft aber glänzend. "Die Trainingswoche war sehr gut. Sie sind ganz anders motiviert, als wenn man das Abstiegsgespenst vor Augen hat", weiß der Coach. Er hofft auf eine Wiedergutmachung seines Teams für die 2:3-Niederlage im Hinspiel, weil damals der Schiedsrichter aus Sicht der Spellener gegen sie gepfiffen hätte. "Ich möchte so schnell wie möglich die nötigen Punkte holen, um sicher für die kommende Saison zu planen", meint Bargmann.

Giesen hofft auf Kurzeinsatz

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Vor einem Sechs-Punkte-Spiel steht die SV 08/29 Friedrichsfeld bei ihrer Auswärtspartie bei Dostlukspor Bottrop. Die Mannschaft von Werner Lehwald rangiert drei Zähler vor dem morgigen Gegner in der Tabelle, doch bei aller Brisanz will der Coach nicht in Hektik verfallen. "Es ist auch nur eins von zehn Spielen. Wir müssen ganz gemach mit Ruhe an die Sache gehen", sagt Lehwald, der in der vergangenen Woche neue Rückschläge hinnehmen musste. Tobias Blum und Timur Anafarta waren krank, Sebastian Küsters und Thomas Giesen fehlten verletzt und Sebastian Caniels wird aus privaten Gründen ausfallen. "Zu klagen hilft aber nicht weiter. Wir müssen das Beste daraus machen", steckt Lehwald den Kopf nicht in den Sand: "Ich habe auch schon zu viel erlebt und kenne mich damit aus."

Ob der Trainer auf Torjäger Giesen wegen einer schweren Fußprellung komplett verzichten muss, das entscheidet sich erst kurz vor dem Spiel: "Ich kann schon wieder normal laufen. Vielleicht reicht es wenigstens für ein paar Minuten", will Giesen bei einem Kurzeinsatz auf die Zähne beißen.

(RP)