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Lokalsport: Amazonen diktieren Rennen am Bärenkamp

Lokalsport : Amazonen diktieren Rennen am Bärenkamp

Trabrennen: Yvonne Wagenaar einzige Doppelsiegerin. Julia Knoch gewinnt den zehnten Lauf zum Dintrab-Cup der Neutor-Galerie.

Bei besten äußeren Bedingungen fanden gestern am ungewohnten Sonntagstermin neun Rennen am Bärenkamp statt, die vom vermeintlich schwachen Geschlecht dominiert wurden, Die "Damen" drückten der Veranstaltung nachhaltig den Stempel auf.

Yvonne Wagenaar schaffte es als einzige Fahrerin, zweimal zur Siegerehrung vorzufahren. Und fast wäre sogar noch ein dritter Treffer gelungen. Gleich zum Auftakt gewann sie mit Velten Cayenne zu lohnenden 75:10 gegen die mitfavorisierte Bella du Rezidal, die nach weiten Wegen am Verlauf scheiterte und von dem geschonten Velten Cayenne kurz vor der Linie abgefangen wurde.

Und noch einmal musste Jochen Holzschuh Yvonne Wagenaar vor sich dulden: Über die Steherdistanz war Eddiereadygo stärker als Chinyero und Favorit Sound, der im Endkampf gestört wurde. Den dritten Wagenaar-Sieg verhinderte dann Victor Gentz mit 15:10-Favorit Latte Macchiato, der mit einem Hals Vorsprung in einer Kampfankunft das Ziel vor Velten Strike Gold erreichte, während Charlie PM die unter Wert geschlagene Diva Newport hielt.

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Den zehnten Wertungslauf zum "Dintrab-Cup der Neutor-Galerie" gewann Julia Knoch. Avion flog trotz eines harten Pensums letztlich der Konkurrenz auf der Ziegeraden davon und brachte seiner Fahrerin ausreichend Punkte, um im Gesamtklassement auf Platz fünf vorzustoßen. Spitzenreiter Jörg Hafer schaute zu, da Ultimate Lad Nichtstarter war, so dass sich Silvia Raspe als Zweitplatzierte der Wertung durch den vierten Platz mit Else Wielinga näher an den Tabellenführer heranarbeiten konnte.

Nicht zufriedenstellend waren die Auftritte der Drees-Traber in Hamburg zuletzt. Während Sound als Dritter nach hartem Verlauf ebenfalls besser lief, korrigierte Ukim du Rouet in der Hand von Rita Drees die Streichform aus dem Norden in jeder Hinsicht.

Der Franzose machte bald nachdem er nach vorn gezogen war im Viererwettrennen da weiter, wo er in Dinslaken im April aufgehört hatte und knüpfte nahtlos an diese Siegform an. Hinter dem 23:10-Favoriten schlugen mit Ivalo, Cramer Flevo und Kentucky Hall durchaus spielbare Pferde an, weshalb 6732:10 in der Viererwette als Auszahlung durchaus akzeptabler Wettlohn waren.

Nicht soviel zu verdienen gab es zum Abschluss des Renntages auf den Tipp des Tages. Tim Schwarma musste zwar einiges tun, um sich mit der 11:10-Favoritin Fürstin Melba zunächst das Kommando zu sichern und konnte auch danach nicht so wirklich gemütlich das Rennen bestreiten, doch gegen die Fürstin war am "Ladies Day" in Dinslaken eben doch kein Kraut gewachsen.

(RP)