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Handball: Achim Waclawczyk sah „unnötige Niederlage“

Handball : Achim Waclawczyk sah „unnötige Niederlage“

Während die Spieler des TV Aldekerk ausgelassen tanzten, saß die versammelte Truppe des TV Jahn Hiesfeld mit hängenden Köpfen auf dem Parkett. 60 Minuten lang hatten die „Veilchen“ im Spitzenspiel der Handball-Oberliga alles gegeben. Und keine Frage: Der TV Jahn hatte den starken Tabellenführer um seinen überragenden Spielmacher Maher Farhan zumindestens in Hälfte eins am Rande einer Niederlage. Aber eben nur am Rande. Am Ende hatte sich der TV Aldekerk mit 37:30 (16:16) durchgesetzt. Und damit ein Ausrufezeichen im Kampf um den Regionalliga-Aufstieg gesetzt.

Der scheint für die Mannschaft von Trainer Achim Waclawczyk in weite Ferne gerückt. Das musste auch Hiesfelds Co-Trainer Christian Hoffmeister einsehen. „Für uns wird es mit sechs Minuspunkten natürlich jetzt ganz schwierig. Langsam wird es Zeit, dass wir uns fangen“, grübelte Hoffmeister nach der Partie.

Der TV Jahn Hiesfeld startete hoch motiviert und sehr engagiert in die Partie. 6:3 (10.) führte die Mannschaft um den stark aufspielenden Mittelmann Marian Kurtz. Und zelebrierte dabei flüssigen Tempo-Handball vom Feinsten. Marian Kurtz, Christian Ginters und Kreisläufer Marek Scharfenberg trafen, wie sie wollten. Und der TV Aldekerk wirkte angeschlagen. „Das waren 15 überragende Minuten. Das Spiel lief sehr gut für uns“, konnte Achim Waclawczyk beobachten. Doch irgendwie ging der Faden verloren und der Tabellenführer kämpfte sich langsam wieder rein. „Das war unnötig. Da hätten wir abgeklärter und souveräner agieren müssen. Doch durch unsere Undiszipliniertheiten haben wir Aldekerk aufgebaut und wieder ins Spiel gebracht“, haderte der Jahn-Trainer. In der zweiten Halbzeit führte der TV Aldekerk durchgehend mit drei, vier Treffern. Dem Tabellenführer schien alles zu gelingen. Immer wieder sorgten Maher Farhan und Christoph Kleinelützum für einfache Tore. Und spätestens nach dem 24:33 (52.) war die Partie für den TV Jahn gelaufen.

TV Jahn: Meyer, Zidorn, Kurtz, Ginters (je 7), Scharfenberg (4), Dickel (4/1), Waclawzcyk (3), Kross, Pawlaszek (je 2), Holzmann(1), Becks, Kalinowski,Schmidt.

(RP)