Handball: Abwehr soll auch gegen Lank den Sieg bringen

Handball: Abwehr soll auch gegen Lank den Sieg bringen

Bereits heute treffen die Verbandsliga-Handballer des MTV Rheinwacht Dinslaken vor heimischer Kulisse in einem vorgezogenen Meisterschaftsspiel auf den TuS Td Lank (Anwurf 20.30 Uhr). Nötig wurde die Spielverlegung, da der Spitzenreiter am Samstag in der dritten Runde des WHV-Pokals beim TuS Volmetal antreten muss.

Mit Lank erwartet die Mannschaft um Spielertrainer Marius Timofte eine der heimstärksten Formationen, die in der Fremde aber erst vier der 16 Punkte einfahren konnte – zwei davon beim abgeschlagenen Schlusslicht und Dinslakener Lokalrivalen TV Aldenrade. "Es überrascht mich immer wieder, was diese Mannschaft für Ergebnisse erzielt – im positiven wie im negativen Sinne", erklärt Abteilungsleiter Heinz Buteweg, dem zwei mögliche Ausfälle Sorgenfalten auf die Stirn treiben. Kreisläufer Ralf Willam hat Nachtschicht, Benjamin Sentner verletzte sich gegen Oppum am Knöchel. Fallen diese beiden Akteure aus, so würde dies für den MTV eine enorme Schwächung bedeuten.

Generell gilt gegen die Lanker die Devise, aus einer sicheren Abwehr heraus zum Erfolg zu kommen. "Wir haben auch in Oppum hinten den Grundstein zum Sieg gelegt. Das wollen wir heute wiederholen", gibt Buteweg eine klare Marschroute vor. Fraglich ist immer, mit welchem Personal die Gäste auflaufen. Tim van Bösekom gilt als bester und torgefährlichster Spielmacher der Liga, absolvierte aus beruflichen Gründen aber nur elf der 17 Spiele seines Vereins. Und auch die beiden Top-Torjäger Sebastian Platen und Kristian Frangen verpassten schon Partien ihrer Mannschaft. Ist das Trio an Bord, so gilt es für den Dinslakener Abwehrverbund, hierauf ein besonders Auge zu werfen.

(RP)
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