3:5-Niederlage für Eishockey-Regionalligist Dinslaken Kobras

Eishockey : Dinslaken Kobras verschlafen die Anfangsphase

Der Regionalligist kassiert bei den Ratinger Ice Aliens eine 3:5-Niederlage. Erst im zweiten Drittel steigern sich die Gäste.

Ein dreiminütiges Schläfchen reichte, um den Dinslaken Kobras in Ratingen die Laune zu verderben. Der Eishockey-Regionalligist war gegen die Ice Aliens gedanklich noch gar nicht richtig auf dem Eis angekommen, da stand es auch schon 2:0. Dennis Fischbuch und Stefan Traut hatten für den Gastgeber getroffen.

Die eiskalte Dusche zeigte zwar Wirkung, die 3:5 (0:2, 3:1, 0:2)-Niederlage konnten die Dinslakener aber nicht mehr verhindern. „Wir haben das erste Drittel verschlafen, waren dann im zweiten Durchgang klar spielbestimmend und haben uns am Ende leider nicht belohnen können“, sagte Kobras-Trainer Milan Vanek.

In der ersten Drittelpause schlug der Dinslakener Coach dann aber offensichtlich den richtigen Ton an. Zurück aus der Kabine präsentierten sich die Kobras plötzlich hellwach und mit ordentlich Zug zum gegnerischen Tor. Die Belohnung ließ nicht lange auf sich warten.

Philipp Heffler verkürzte nach Vorarbeit von Stefan Dreyer und Jesse Parker in der 26. Minute zum 1:2. Nur eine Minute später durften die Dinslakener erneut jubeln. Nach einer starken Kombination über Alex Zaslavski und Marvin Linse traf Henrik Müller zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Als die immer besser spielenden Dinslakener ebenfalls noch im Mitteldrittel durch Joey Menzel die Führung erzielen konnten, wurde es plötzlich ganz still auf den Ratinger Rängen. Die Ice Aliens selbst zeigten sich jedoch nur wenig geschockt und konnten noch vor der zweiten Pause den schmeichelhaften Ausgleich zum 3:3 durch Alexander Schneider verbuchen. Beflügelt durch das Erfolgserlebnis kam der Gastgeber kampfeslustig zurück aufs Eis und machte wieder mehr Druck.

In einem Spiel auf Augenhöhe passierte lange Zeit kaum etwas Nennenswertes, bis die Ratinger in Überzahl kurz vor Schluss doch noch einmal zuschlugen. Mit einem satten Schuss von der blauen Linie aus traf Max Bleyer ins Herz der Kobras. Andrew Harrison, der kurz zuvor auf der Strafbank Platz nehmen sollte, erhielt nach einer zu engagierten Reklamation noch eine Spieldauerstrafe. Die Kobras setzten nun alles auf eine Karte, nahmen Torwart Frenzel vom Eis, doch nur die Ratinger waren noch ein weiteres Mal erfolgreich. Dustin Schneider traf ins leere Dinslakener Tor.

(RP)
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