Fußball: 08/29 erwartet eine undankbare Aufgabe

Fußball : 08/29 erwartet eine undankbare Aufgabe

Bezirksliga: Die Friedrichsfelder müssen zu Genc Osman und dürfen im Aufstiegsrennen keine Punkte liegen lassen. Tabellenführer Rhenania Bottrop erwartet einen angeschlagenen SV Spellen.

Bei vier Punkten Rückstand auf den Tabellenführer Rhenania Bottrop hofft die SV 08/29 Friedrichsfeld ausgerechnet auf den Erzrivalen SV Spellen, dass der Spitzenreiter Punkte liegen lässt. Die "Schweizer" gastieren in Bottrop und gleichzeitig müssen die Friedrichsfelder bei Genc Osman einen Sieg einfahren.

"Es ist aber eine ganz undankbare Aufgabe, weil Genc eine schwer einzuschätzende Mannschaft ist. Aber wenn man ehrlich ist, zählen für uns nur die drei Punkte, um oben dranzubleiben. Weil es spielerisch momentan nicht ganz so toll läuft, müssen wir wieder auf die Grundtugenden des Fußballs zurückgreifen", verkündet Friedrichsfelds Trainer Mark Lanfermann.

Beim SV Spellen fallen Michael Kupke, Daniel Kuckhoff, Ansgar Mertens und Marcel Lucahsen aus, was die Sache als Abstiegskandidat gegen den Ersten nicht einfacher macht. "Natürlich ist das bitter, aber alle aus dem Kader wollen spielen und können sich jetzt zeigen. Vielleicht geht die Mannschaft auch lockerer ins Spiel, weil keiner etwas von ihr erwartet und sie nicht gewinnen muss. Aber leicht wird es ganz bestimmt nicht", meint Coach Markus Osthoff.

Die SGP Oberlohberg kann auch bei Dostlukspor nicht aus dem Vollen schöpfen, so dass Trainer Andreas Matyjaszek umbauen muss. "Wir haben jetzt zwei wichtige Spiele, aus denen wir mindestens vier Punkte holen müssen. Dann halten wir den Anschluss und wenn wir danach noch unsere Nachholspiele gewinnen, wollen wir mal sehen, wo wir stehen", meint "Schuppi". Mit Dostlukspor hat Oberlohberg auch noch eine offene Rechnung aus dem Hinspiel: "Da verloren wir nach zwei Jahren zum ersten Mal wieder zuhause und ich bekam einen dicken Hals."

Für den SV Glückauf Möllen gilt es nach der Niederlage gegen Meiderich nur noch darum, die Saison vernünftig zu Ende zu spielen. Im Meisterschaftsrennen dürfte die Truppe von Willi Radmacher keine Rolle mehr spielen, aufgeben soll sie aber nach Meinung des Trainers auch nicht: "Die Saison war ja ein Wechselbad der Gefühle. Erst sind wir vier Monate samt Vorbereitung ungeschlagen, dann brechen im Winter Spieler weg, es kommen Verletzte und strittige Schiedsrichterentscheidungen hinzu. Wir wollen trotzdem noch so viele Punkte wie möglich holen und vielleicht gibt es ja noch ein mittleres Wunder", meint Radmacher vor der Partie gegen TuRa 88 Duisburg. Die erste Niederlage kassierte Möllen übrigens gegen TuRa.

Das Aus im Pokal gegen den B-Ligisten Wanheimerort bezeichnet der Interimstrainer des TV Voerde, Pierre Hilbig, als einen kleinen Rückschlag. Als mehr aber auch nicht, denn für die Truppe zählt nur der Klassenerhalt und morgen müssen bei Hertha Hamborn am besten drei Punkte her. "Wir haben jetzt jedes Wochenende ein Finale und ich hoffe, jeder weiß, worum es geht", meint Hilbig, der die restlichen Partien voller Optimismus bestreiten will: "Unsere Spielentwicklung ist gar nicht so schlecht. Es fehlen uns nur ein paar Punkte und auf die kommt es nun einmal an." Die Voerder hoffen, dass Sebastian Rüppel trotz seiner lädierten Schulter auflaufen wird.

(gaa)