Spendenaktion für Krankenhaus in Dinslaken geglückt – Inkubator kommt

Freude und Rührung beim Förderverein : Spendenaktion geglückt – Inkubator wird angeschafft

Erst Zitterpartie, dann große Freude und Rührung beim Verein „Kind im Mittelpunkt“: Weil auf den letzten Drücker noch Spenden eingegangen sind, kann der erhoffte Inkubator für das Vinzenz-Hospital nun angeschafft werden.

Die Spendenaktion für die Anschaffung eines neuen Transport-Inkubators für Frühchen und kranke Neugeborene im Dinslakener Vinzenz-Hospital am Mittwochabend doch noch erfolgreich zu Ende gegangen. Zwei große und mehrere kleinere Spenden waren buchstäblich auf den letzten Drücker eingegangen. Das war kurz vor Ablauf der Frist und nachdem bekannt geworden war, dass das Projekt komplett zu scheitern drohte, weil bis zum gesetzten Spenden-Ziel von 10.000 Euro noch 1500 Euro fehlten. Bei den Initiatoren des Fördervereins „Kind im Mittelpunkt“ (KIM), die die Aktion ins Leben gerufen hatten, sind Freude und Dankbarkeit groß. „Wir sind zutiefst gerührt, besonders über die beiden großen Spenden. Das treibt einem die Tränen in die Augen“, sagt die Vereinsvorsitzende Kerstin Lammert. Durch die Entwicklung sei das Spendenziel nun sogar übertroffen. „Wir sind heilfroh, dass es geklappt hat“, so Lammert. „Für die Kinder ist das wirklich eine gute Nachricht.“ Der Inkubator solle nun kurzfristig gekauft werden. Die Spendenaktion war ein Crowdfunding-Projekt: Viele Menschen geben Beträge, und wenn die erforderliche Gesamtsumme zusammenkommt, wird das Projekt umgesetzt. Falls nicht, bekommen die Leute ihr Geld zurück. Der Inkubator wird insgesamt rund 100.000 Euro kosten. Der Verein KIM ermöglicht die Anschaffung, indem er 50.000 Euro davon übernimmt: 40.000 Euro aus eigenen Mitteln, 10.000 Euro durch das Spendenprojekt.

(szf)
Mehr von RP ONLINE