Mobilitätswende in Dinslaken SPD fordert Anlage von Servicestationen für Radfahrer

Dinslaken · Nach Überzeugung der sozialdemokratischen Ratsfraktion kann Dinslaken seine Fahrradfreundlichkeit noch verbessern. Dazu haben sie jetzt einen Antrag an den Stadtrat gestellt.

Dinslaken soll fahrradfreundlicher werden.

Dinslaken soll fahrradfreundlicher werden.

Foto: Heinz Schild

Mindestens drei Radservicestationen sollten in Dinslaken geschaffen werden. Dafür macht sich die SPD-Fraktion stark und hat einen entsprechenden Antrag an den Rat gerichtet. Diese Stationen sollten mit einer Luftpumpe und Werkzeug für kleinere Reparaturen ausgestattet sein. Als Standort schweben den Sozialdemokraten Orte in der Nähe von häufig genutzten Radfahrstrecken vor. Um das Projekt finanzieren zu können, soll die Verwaltung Fördermöglichkeiten ausloten, beispielsweise das Programm „Stadt und Land“ des Bundesverkehrsministeriums, das zum Ziel habe, mehr Verkehr auf den klimafreundlichen Radverkehr zu verlagern. In ihrer Antragsbegründung führt die SPD aus, dass Dinslaken seit 2018 Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte ist. Dies verpflichte zu weiterem Handeln. Zu einer optimalen Fahrradinfrastruktur gehörten eben auch Radservicestationen, wo man im Fall der Fälle sein Rad selbst und kostenfrei reparieren könne. Bei hoher Nutzung sollte dieser Service dann ausgebaut werden. Weiterhin regt die SPD eine Kooperation mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Dinslaken-Voerde an, da dieser Verein die Fahrradfreundlichkeit Dinslakens prüfe. Ihren Antrag verstehen die Sozialdemokraten als einen weiteren Beitrag zur Mobilitätswende.

(hsd)
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