Dinslaken: Sparkasse sucht Mieter fürs Erdgeschoss

Dinslaken : Sparkasse sucht Mieter fürs Erdgeschoss

Der Sparkassen-Anbau an der Friedrich-Ebert-Straße entstand einst aus Mangel an Räumen.

Es ist noch nicht allzu lange her, da plagte die Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe Platznot. Vor zehn Jahren machte man sich deshalb Gedanken, wie man für die Mitarbeiter mehr Raum schaffen könnte. Von einem "Finanzkaufhaus" auf dem Hans-Böckler-Platz, als Ergänzung zum Einkaufszentrum, war die Rede. Dann entschlossen sich die Verantwortlichen, an der Roonstraße/Friedrich-Ebert-Straße einen Altbau abzureißen und das vorhanden Sparkassengebäude zu erweitern. Der Plan wurde umgesetzt, rund zehn Millionen wurden in ein Passiv-Haus investiert.

Heute stehen die Verantwortlichen der mittlerweile mit Wesel fusionierten Sparkasse vor einer anderen Aufgabe. Sie müssen schauen, wie der Platz in dem großen Gebäude gefüllt wird. Ausgelagerte Abteilungen wurden bereits ins Haus geholt. Wie beim Jahrespressegespräch der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe (Nispa) gesagt wurde, suche man weiter nach Lösungen. Vorstellen können sich die Verantwortlichen, dass im Erdgeschoss ein Mieter einzieht. Für Flächen im Obergeschoss werden Bürokonzepte und passende Mieter gesucht. Vorstellbar sei auch, dass die ein oder andere Wohnung in dem Gebäude entsteht. Erst einmal soll für das Erdgeschoss ein Ankermieter gefunden werden.

Wenig Veränderungen gab es beim sozialen Engagement der Nispa. Die Sparkasse habe auch im vergangenen Jahr dafür Sorge getragen, dass eine Vielzahl von Projekten und Veranstaltungen durchgeführt werden konnten, die ohne das finanzielle Engagement gegebenenfalls nicht hätten stattfinden können. Insgesamt wurden rund 1,2 Millionen Euro den unterschiedlichsten Einrichtungen in den Kommunen, in denen die Nispa vertreten ist, zur Verfügung gestellt. Etwa für das Fantastival in Dinslaken, das Sommerton-Festival in Wesel-Diersfordt, die 925-Jahr-Feier der Gemeinde Hünxe und den Weihnachtsmarkt am Wasserschloss Haus Voerde. Ebenso sind auch viele Sportvereine, Schulen, Kindergärten und sonstige soziale Einrichtungen mit Zuwendungen aus den Spendentöpfen der Sparkasse bedacht worden.

Auch in der Zukunft, sagt der Vorstandsvorsitzende Friedrich-Wilhelm Häfemeier, sei es das erklärte Ziel der Nispa, das Kultur- und Vereinsleben in der Region aktiv zu unterstützen.

(mt)