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Dinslaken-Hiesfeld: Sechs „Veilchen“ im TV

Dinslaken-Hiesfeld : Sechs „Veilchen“ im TV

Seit 2003 ermitteln mit Conny Niedrig und Bernie Kuhnt von montags bis freitags jeweils um 17 Uhr zwei echte Kriminaloberkommissare in der Sat1-Serie "Niedrig und Kuhnt". Während Niedrig bei der Sitte aktiv war, ging Kuhnt in der Drogenfahndung seinem Beruf nach, ehe der Job vor der Kamera rief. Zeit ihres Bestehens avancierte die Sendung zu einer der erfolgreichsten des Senders – bezogen auf den Marktanteil an der Zielgruppe.

Seit 2003 ermitteln mit Conny Niedrig und Bernie Kuhnt von montags bis freitags jeweils um 17 Uhr zwei echte Kriminaloberkommissare in der Sat1-Serie "Niedrig und Kuhnt". Während Niedrig bei der Sitte aktiv war, ging Kuhnt in der Drogenfahndung seinem Beruf nach, ehe der Job vor der Kamera rief. Zeit ihres Bestehens avancierte die Sendung zu einer der erfolgreichsten des Senders — bezogen auf den Marktanteil an der Zielgruppe.

Der Dreh der Folge "Bernies Sommermärchen" führte den Tross nun in die Arena des Bundesliga-Aufsteigers MSV Duisburg. Kuhnt, bekennender MSV-Fan, träumt seit Kindesbeinen von einem Spiel einer Polizei-Auswahl gegen die Zebras — und natürlich davon, dass ihm der Siegtreffer gelingt. Doch soweit kommt es nicht, der Fund einer Leiche unterbricht den fröhlichen Kick.

Als Gegner des MSV, für den Stars wie Georg Koch, Mohamadou Idrissou, Klemen Lavric, Markus Daun oder Yussef Mokhtari vor der Kamera standen, fungierten neben einigen "echten" Polizisten auch sechs Fußballer des TV Jahn Hiesfeld. Dany Hodak, Daniel Gabler, Tim Schürmann, Markus Feldhoff und Tobias Krause waren allesamt auf Empfehlung von Thorsten Ippendorf vor Ort, der selbst auch mitspielte. Ippendorf ist nicht nur seit Jahren Kleindarsteller, sondern auch Polizeiberater für die am Dreh beteiligte Filmagentur. Zudem standen mit Wolfgang Kronen, dem "Ippi" mit dem Dreh ein nettes Geburtstagsgeschenk machte, und Michael Radatz zwei "Veilchen"-Urgesteine als Schiedsrichter-Assistenten vor der Kamera.

Einziger Wermutstropfen für den Ur-Dinslakener Ippendorf blieb die Tatsache, dass auf Grund von Terminnöten des MSV das Drehbuch auf Duisburg umgeschrieben wurde. Ursprünglich sollte das Spiel in "seinem" Jahn-Stadion in Hiesfeld stattfinden, der Leichenfund am Rotbach.

(RP)