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Dinslaken: Sanierungsarbeiten im Schwimmbad DINamare kommen voran

Dinslaken : Sanierungsarbeiten im Schwimmbad DINamare kommen voran

Die Sanierungsarbeiten im DINamare schreiten voran. Seit Montag wird zunächst das Lehrschwimmbecken neu gefliest, im Anschluss daran beginnen die Verlegearbeiten im Mehrzweckbecken. Seit dem 3. Juni ruht der Badebetrieb im Stadtwerkebad. Es bestand der Verdacht, dass es bei der Verlegung der Fliesen vor knapp drei Jahren zu gravierenden Mängeln gekommen war. Die Befürchtungen stellten sich, wie berichtet als berechtigt heraus, als das Wasser im Mehrzweckbecken abgelassen wurde und sich ein Großteil der Bodenfliesen ablöste. Zudem waren die Beckenränder fehlerhaft abgedichtet.

Einen guten Monat musste der komplett freigelegten Estrich am Boden der beiden Becken durchtrocknen. Mehrfach wurde die Oberfläche abgefräst, um eine optimale Haftung des Fliesenklebers zu gewährleisten. Denn dort hatte der Mangel gelegen. Während die Dinslakener Bäder GmbH 2009 den Auftrag für die Fliesenarbeiten gemäß den EU-Vergaberichtlinien an den wirtschaftlichsten Anbieter vergeben musste, konnte man nun für die Sanierung die Firma nach den Kriterien Qualifikation und Referenzen wählen. Bauleiter Christoph Koehler hat mit Leymann Keramikbau aus Sulingen selbst schon gute Erfahrungen im Bäderbau — insbesondere auch bei Beckensanierungen gemacht.

Gefliest wird nach dem Buttering-Floating-Verfahren. Dabei wird der Kleber zunächst dünn und glatt auf den Estrich aufgetragen und dann eine zweite Schicht mit der Zahnkelle aufgezogen. Parallel streicht man Kleber auf die Unterseite jeder Fliese wie Butter aufs Brot. Nach der Verlegung der Fliesen dauert es 21 bis 28 Tage, bis der Kleber vollständig durchgetrocknet ist. Im letzten Drittel dieser Zeitspanne kann verfugt werden. Auch die beim ersten Mal verwendeten Dehnprofile haben sich als zu starr erwiesen. Nun werden die Dehnungsfugen ganz klassisch mit Silikon verfüllt. Die Verlegung der Fliesen im Lehrschwimmbecken ist vorangeschritten. Im Mehrzweckbecken wird der Estrich derzeit noch gefräst. Die Sanierungsarbeiten können somit nicht vor Ende der Sommerferien beendet sein.

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Die Dinslakener Bäder GmbH hofft, dass nun alle Schäden dauerhaft beseitigt werden und das Bad in Zukunft nur noch für die wenigen Tage im Jahr geschlossen wird, wenn der seitens des Gesundheitsamtes empfohlene turnusgemäße Komplettaustausch des Wassers vorgenommen wird.

(RP)